Kostenlos Geld wechseln? Deutsche Bundesbank!

21 11 2011

Mit Sicherheit wird es nicht nur mir so gehen, dass das Kupfergeld unter den Euromünzen als lästig empfunden wird. Im Münzfach des Geldbeutels nimmt es unnötig Platz weg und kann gar nicht so schnell ausgegeben werden, wie man es durch Einkäufe wieder einnimmt. Daher sortiere ich sämtliche Cent-Münzen in regelmäßigen Abständen aus und bewahre diese in einem entsprechenden Gefäß auf.

Da sich bei mir in den letzten zwei Jahren doch ein beträchtlicher Haufen angesammelt hatte, musste das Geld nun endlich gewechselt werden. Dabei war nur noch die Frage nach dem “Wo nur?” – vor allem aufgrund Rostocks Dienstleistungswüste in puncto Bankensektor – zu klären.

Während bei der Postbank (wohlgemerkt die größte Privatkundenbank Deutschlands) Kleingeld nur gerollt abgegeben werden kann, nimmt die Ostseesparkasse Rostock ausschließlich Hartgeld von eigenen Kunden entgegen. Die Vorgehensweise der Abwicklung bei der Sparkasse (Abgabe in Plastiktüten, zentrale Zählung in der Hauptgeschäftsstelle, Gutschrift erst nach einigen Tagen mit Wertstellung zum Einreichungstag auf das eigene Konto) sei hierbei nur am Rande erwähnt.

Glücklicherweise stieß ich vor kurzem auf die Rostocker Filiale der Deutschen Bundesbank mit Sitz in der Rosa-Luxemburg-Straße. Als Privatperson kann man sofort sämtliche Kleingeldbestände kostenlos in Scheingeld wechseln lassen, bei juristischen Personen fällt hierfür eine Bearbeitungsgebühr an. Bei höheren Abgabemengen von Münzen ab umgerechnet 10 kg Gewicht sei folgendes zu beachten: Der ermittelte Gesamtbetrag des Hartgeldes wird laut Informationsauskunft der Bundesbank entweder auf ein beliebiges Girokonto überwiesen oder frühestens am nächsten Bankarbeitstag unter Vorlage der vorher ausgestellten Quittung in bar ausgezahlt. Inwieweit das Kreditinstitut ihre 10-kg-Regelung für Abgabemengen handhabt, kann ich aufgrund fehlender Erfahrungswerte nicht weiter beurteilen.

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass ebenfalls bei der Deutschen Bundesbank (schlummernde) DM-Bestände noch immer unbefristet in Euro umgetauscht werden können.



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Lidl und ein Preis der etwas anderen Art

18 11 2011

Vor ein paar Tagen startete Lidl auf seiner Facebook Seite anlässlich seines 300 000. Fans ein ganz witziges Gewinnspiel. Insgesamt gab es 10 x 3 Minuten Frei-Shoppen in der örtlichen Lidl-Filiale zu gewinnen, d.h. alle Artikel, die innerhalb von drei Minuten in einen Einkaufswagen passen (ausgenommen Alkohol, Tabakwaren und Zeitschriften), müssen nicht bezahlt werden. Es gewannen diejenigen, die dem Unternehmen die kreativsten Texte einreichten.

Ich versuchte natürlich auch mein Glück, zählte aber leider nicht mit zu den Gewinnern. Mein Beitrag nach einer Schaffensphase von guten fünf Minuten war dabei das folgende kurze Gedicht:

Studentin wie ich es bin,
hat nur wenig Geld im Beutel drin.

3 Minuten – nicht viel Zeit,
doch so viele Produkte weit und breit.
Gier und Habsucht mit des Menschen größte Pein,
sollen nicht meine Sorge sein.

Alkohol oder Tabak gar,
falsche Freunde – unehrbar!
Daher sei wohl bedacht,
welch Gut über Platz im Wagen lacht.
Kaffee, Nudeln, Klopapier,
und Futter für das Getier.

Zeigt daher Mut und Sitte
und erhört meine Bitte!

Naja, vielleicht ja beim nächsten Mal. ;)



blau.de – Telefonieren zum kleinen Preis

16 11 2011

Das Handy, insbesondere als Kommunikationskanal für SMS und Telefonie, ist bei vielen von uns aus dem Alltagsleben gar nicht mehr wegzudenken. Dabei will vor allem die Frage nach dem richtigen Handytarif wohl überlegt sein. Anbieter gibt es viele, jedoch haben nur wenige unter ihnen überschaubare Bedingungen oder gar einheitliche Preise.

Heute möchte ich euch das Tarifmodell von blau.de gerne näher vorstellen. Beheimatet im Netz von eplus, wird dieser Tarif auf Basis einer Prepaid Karte abgerechnet und unterliegt dabei keiner lästigen Vertragsbindung. Die Preise für Gesprächsminute und SMS sind einheitlich geregelt: jeweils 9 Cent in alle deutschen Netze.

Bei Vieltelefonierern dürfte besonders der Kostenschutz sehr interessant sein. Ab einem monatlichen Umsatz von 39,- EUR werden für sämtliche Gespräche und Kurznachrichten innerhalb Deutschlands keine weiteren Gebühren berechnet. Der Tarif kann ab diesem Zeitpunkt somit wie eine Flatrate angesehen werden. Davon ausgenommen sind jedoch Sonderrufnummern, Gespräche ins Ausland sowie Roaming-Gebühren.

Wer auf seine bisherige Rufnummer nicht verzichten möchte, kann diese von seinem bisherigen Anbieter ohne großen Aufwand zu blau.de mitnehmen. Ansonsten besteht auch die Möglichkeit, sich auf der Homepage aus einer Vielzahl von Vorschlägen seine eigene Wunschrufnummer auszusuchen.

Zum bestehenden Tarif können des Weiteren noch bestimmte Zusatzoptionen hinzugebucht werden, wie beispielsweise eine SMS-Flatrate, diverse Sprach-Optionen oder eine zeitlich begrenzte Auslands-Flatrate.

Die einzelnen Tarifbedingungen nochmals kurz im Überblick:

  • 9 Cent / Minute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent / SMS in alle deutschen Netze
  • keine Vertragsbindung
  • keine Grundgebühr
  • kein Mindestumsatz
  • Kostenschutz ab 39,- EUR Umsatz im Monat
  • Rufnummernmitnahme möglich, aber kein muss

Abschließend möchte ich noch auf die aktuelle Aktion bei blau.de hinweisen. Bis einschließlich 27.11.2011 erhält man nicht nur ein Startguthaben von 10,- EUR auf den neuen Prepaid Vertrag, sondern bei Rufnummernmitnahme auch noch ein zusätzliches Guthaben von 35,- EUR. Alle weiteren Informationen zur Aktion sowie Bedingungen zur Rufnummernportierung können hier nachgelesen werden.



Zweibrüder LED LENSER – Testbericht zur Kopflampe H14

5 05 2011

[Trigami-Review]

Wer meinen Blog mehr oder weniger regelmäßig liest, wird mitbekommen haben, dass ich in der Vergangenheit schon des Öfteren Taschenlampen der Marke LED LENSER testen durfte. Auch dieses Mal erreichte mich ein Päckchen mit dem neuesten Produkt aus dem Hause Zweibrüder: die LED LENSER ® H14

Bei der H14 handelt es sich um eine akkubetriebene Taschenlampe, die ich euch nun in folgendem Video näher vorstellen möchte:

Wer eher auf der Suche nach einer wieder aufladbaren Taschenlampe ist, sollte sich die LED LENSER ® H14R einmal genauer ansehen. Sowohl die H14 als auch ihr Schwestermodell verfügen sowohl über die bewährte Smart Light Technology als auch das Advanced Focus System. Beide sind offiziell ab dem 23.05.2011 im Fachhandel erhältlich.

Und hier geht es nun zur LED LENSER ® H14.



Nachtcaches – Wie spürt man sie am besten auf?

20 02 2011

Die beliebteste Cacheart

Ich wage zu behaupten, dass der Nachtcache unter uns Dosensuchern wohl die beliebteste Cacheart darstellt. Der in uns schlummernde Urtrieb des „Jägers und Suchers“ verlangt schließlich ab und an auf sein Recht, ausgelebt zu werden. ;)

So begibt sich der gemeine Cacher – gesichtet zumeist in kleinen Gruppen von 3-5 Personen – ins nächtliche Unterholz. Bepackt mit Stirnlampe, GPS-Gerät, einer weiteren möglichst hellen Taschenlampe (sicher ist sicher) und einer ordentlichen Menge Ersatzbatterien, werden unbekannte Terrains erforscht. Es gilt Aufgaben zu lösen, glitzernde Wildschweinaugen Reflektoren ausfindig zu machen und schließlich den heiß ersehnten Schatz zu finden.

Organisation und so

Nachtcaches sind, wenn sie nicht bereits explizit im Cachenamen hervorgehoben werden, nur durch entsprechende Icons

in der Artikelbeschreibung ersichtlich. Diese noch junge Eigenschaft auf geocaching.com lässt sich bei der Bildung von Pocket Queries gezielt einsetzen, in dem eine Liste ausschließlich nur mit Nachtcaches für die gewünschte Region generiert wird. Dazu ist allerdings eine Premium-Mitgliedschaft von Nöten.

Dem großen Rest außerhalb der “Premiumzone” nützt das leider auch nicht viel. Es bleiben nur die „schlechteren“ Alternativen: Auf öffentliche Nachtcache-Bookmarklisten anderer Cacher zurückgreifen oder selbst per manueller Suche tätig zu werden. Bis jetzt!

nachtcaches.de

Durch Zufall bin ich dank Sebastian auf eine sehr interessante Website gestoßen – nachtcaches.de

Sinn und Zweck dieses Projekts liegt darin, ausschließlich Nachtcaches in einer Datenbank zu erfassen und seinen Usern visualisiert aufbereitet auf einer Karte darzustellen. Der Geltungsbereich des Datenmaterials erstreckt sich dabei über Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Die Handhabung ist relativ selbsterklärend: Entweder wird der gewünschte Ort in der oberen linken Ecke eingegeben oder man lässt seinen Standpunkt über den Button “Meine Position ermitteln” orten.

Anschließend werden alle Nachtcaches für die gewünschte Region (hier: Beispiel Rostock) angezeigt.

Um dabei auch die verschiedenen Cachearten Traditional, Multi, Mystery und Co. unterscheiden zu können, werden diese in unterschiedlichen Farben auf der Karte dargestellt.

Die bisher noch recht unbekannte Homepage lebt vom Prinzip „von Geocachern für Geocacher“: Sodass die Karte immer auf dem aktuellen Stand der Ding bleibt, so können per Kontaktformular noch nicht eingetragene Nachtcaches bzw. bereits archivierte Dosen mitgeteilt werden. Die Admins und andere Cacher werden es euch danken!

Viel Spaß beim Ausprobieren und weiterhin fröhliches “Happy Hunting”! :)



Stiefel

3 02 2011

Stiefel und andere Winterschuh – Modelle online bei shoemanic.com kaufen. Die aktuellsten Stiefel - Modelle sind ab sofort im Onlineshop erhältlich. Wer trendig unterwegs sein möchte und vor allem bei den Stiefeln die Nase vorne haben möchte ist mit den trendigen Stiefeln aus dem Onlineshop von HUMANIC an der richtigen Adresse. Schuhe jetzt online kaufen!



ManageFlitter – Endlich Ordnung im Twitter-Account!

16 11 2010

Jedem Twitter-User wird es über kurz oder lang schon einmal so ergangen sein:
Erst folgt man diesem, dann jenem. Ach ja, und den einen da packe ich auch noch dazu. Im Laufe der Zeit sammelt sich damit doch eine beträchtliche Menge an Followern an. Irgendwann ist man schließlich genau an dem Punkt angekommen, dass die Timeline vor lauter Tweets nur so überquillt und von Übersichtlichkeit gar nicht mehr die Rede sein kann. Die wirklich guten Tweets gehen in der Masse unter, sodass man gar nichts mehr davon hat…

Mögliche Gegenmaßnahmen?

  • Keine weiteren Follower mehr in die Timeline aufnehmen? – Keine Lösung.
  • Mühsam alle nervigen/ unnützen Follower “von Hand” aussortieren? – (i.d.R.) Zu zeitaufwendig.
  • Twitter komplett an den Nagel hängen? – Vielleicht, aber auch die falsche Herangehensweise zur Lösung des eigentlichen Problems.

Hierfür bin ich auf ein sehr nützliches Tool gestoßen, das ich euch nicht vorenthalten möchte: ManageFlitter
Bei dieser Anwendung handelt es sich um einen kostenlosen Internetdienst, mit dem man schnell und einfach seine Follower nach bestimmten Kriterien (Viel-Zwitscherer, inaktive User, Follower ohne Profilbild oder jene, die nicht retweeten) aussortieren kann.

Funktionsweise:
Auf der Website von ManageFlitter loggt man sich (in Form einer OAuth-Verbindung zum gewünschten Twitter-Account) zunächst ein. Für alle Nicht-Informatiker, wie ich einer bin: Hierfür ist keine eigene Registrierung notwendig. Es erfolgt lediglich eine Art Direktverbindung zum eigenen Twitter-Zugang, mit dem die Anmeldung bei ManageFlitter erfolgt. Der Rest ist relativ selbsterklärend. Das Tool initialisiert aus dem verknüpften Twitter-Account binnen Sekunden alle Follower, die nach bestimmten Eigenschaften in (bereits oben genannte) Kategorien eingeteilt werden. Nun kann das eigentliche Aussortieren der unliebsam gewordenen Follower auch schon beginnen. Diese werden mit einem Häkchen am oberen rechten Rand jeweils einzeln markiert. Ist man mit allem fertig, muss nur noch auf den Button “Unfollow Selected” geklickt werden. Und damit sind alle unerwünschten Follower auf einen Streich auch schon verschwunden. Ausloggen, fertig!

Fazit:
ManageFlitter hat meiner Meinung nach ein ansprechendes Design und ist einfach in der Handhabung. Ich habe das Tool in der Vergangenheit zum Aussortieren meiner Follower nun schon mehrmals eingesetzt und kann es euch daher nur empfehlen. Die Timeline wird es einem danken. ;)



Ruhrpott – Das deutsche Bermudadreieck für Trackables?!?

15 11 2010

Seit etwas über einem Jahr ist mein erster Travelbug “Trabbi goes west” nun schon unterwegs. Seine Mission: Beginnend in Rostock soll der kleine Trabbi auf seinem Weg gen Westen zunächst den Taunus besuchen, bis er schließlich bei Deutschlands größtem Möbelhaus in der Nähe von München sein Ziel erreicht.

Nach einem kurzen Abstecher nach Berlin und einer Irrfahrt nach Polen, steckt mein Travelbug nunmehr seit Anfang des Jahres im Ruhrgebiet fest. Er wird zwar immer wieder von helfenden Cachern mitgenommen und auch zwei erfolgreiche Rettungseinsätze bei tb-rescue sorgten nach längeren Aufenthalten für eine baldige Weiterreise, doch mein Trackable will über die Grenzen des Ruhrpotts einfach nicht hinaus kommen. Mit der Zeit fragt man sich dann doch, ob das Ruhrgebiet das deutsche Bermudadreieck für Travelbugs und Geocoins darstellt. ;)

Frage an meine geocachenden Leser:
Ist es einem eurer Trackables auch schon einmal so ergangen, dass er es aus einer bestimmten Region einfach nicht heraus geschafft hat? Wie lange hat der Aufenthalt gedauert?

Ich für meinen Teil warte ab und hoffe, dass mein kleiner Trabbi bald den Taunus unsicher macht.

Happy Hunting!



PowWowNow – günstige Telefonkonferenzen

15 11 2010

Telefonkonferenzen sind neben Email und SMS – vor allem im geschäftlichen Bereich – ein wesentlicher Bestandteil unserer Kommunikation. Sie führen mehrere Teilnehmer innerhalb eines Mediums zusammen, sodass im Vergleich im Gespräch zwischen einzelnen Personen ein schnellerer und effektiverer Informationsaustausch ermöglicht wird.

Welche Vorteile bringen Konferenzschaltungen mit sich?

  • Entlastung der Mitarbeiter in ihren täglichen Arbeitsabläufen
  • Steigerung der Produktivität
  • schnellere Abwicklung anstehender Entscheidungen
  • Einsparung von Kosten (z.B. Reiseaufwendungen)
  • Beitrag zum Umweltschutz

Um aus den genannten Vorteilen für sich und andere den vollen Nutzen ziehen zu können, ist eine einheitliche und vor allem gut funktionierende Technik für alle Beteiligten die Grundlage für eine erfolgreiche Telefonkonferenz. Dabei spielen die Verfügbarkeit eines Internetanschlusses, der Account-Zugang zu einem bestimmten Anbieter oder sonstige technische Voraussetzung eine wesentliche Rolle, die berücksichtig werden müssen!

Während der kostenlose Online-Anbieter Skype meiner Erfahrung nach bereits ab einer Teilnehmerzahl von drei Personen an seine Grenzen stößt (lautes Rauschen, ständiges Abbrechen der Verbindung), sind bekannte Konkurrenzanbieter, wie die Deutsche Telekom, in Sachen Preis-/ Leistungsverhältnis sehr teuer. Seit kurzem gibt es jedoch einen neuen Marktanbieter namens PowWowNow, den ich euch nun vorstellen möchte.

Bei PowWowNow ist für Konferenzschaltungen weder eine vertragliche Bindung noch eine Registrierung notwendig. Man bezahlt lediglich die anfallenden Telefongebühren (0,09 EUR/ pro Minute aus dem deutschen Festnetz).

Wie funktioniert der Dienst nun eigentlich?

  • Zunächst ist die Website von PowWowNow zu besuchen.
  • Im Bereich “Offener Zugang” gibt man eine Email-Adresse ein, um eine PIN für alle Teilnehmer zu generieren.
  • Als nächstes wird die erstellte PIN zusammen mit dem Termin für die geplante Telefonkonferenz an alle Beteiligten verschickt.
  • Alle rufen die Telefonnummer 01803-001179 an.
  • Abschließend nur noch die erhaltene PIN über die Telefontastatur eingeben und die Konferenzschaltung kann auch schon losgehen.

Wer auf der Suche nach zusätzlichen Funktionen (z.B. Konferenzrekorder, persönliche Green Card oder Einladungs-Tool) ist, sollte auch noch einen näheren Blick auf den erweiterten oder den Premium-Zugang werfen.



0180.info – die Alternative zu teuren Servicenummern

14 11 2010

Heute kommt ein nützlicher Tipp in Sachen Telefonie.

Jeder von uns kam schon einmal in die Situation, in der man eine mehr oder weniger teure 0180er-Nummer anrufen musste. Sei es bei der Deutschen Bahn oder der Bundesagentur für Arbeit: beide Institutionen, mit denen eine Vielzahl von Menschen nahezu tagtäglich zu tun haben, sind telefonisch nur (Fahrplanauskunft sowie BahnBauTelefon ausgenommen) unter kostenpflichtigen Servicenummern zu erreichen. Dabei sind diese zwei Beispiele wohlwissend leider keine Einzelfälle. Es gibt Unmengen weiterer Unternehmen, wie Mobilfunkanbieter oder Fluggesellschaften, die von ihren Kunden nur über teure Hotlines angerufen werden können. Mit den hinzukommenden – teilweise sehr langen – Wartezeiten am Telefon wird einem das Geld sprichwörtlich nur so aus der Tasche gezogen. Und da hilft einem die gebuchte Flatrate fürs Festnetz oder Handy leider auch nicht weiter…

Doch, was tun? Dank Sebastian bin ich auf einen sehr interessanten Internetdienst von Teltarif aufmerksam geworden: 0180.info
0180.info ist eine Datenbank, die zu 0180er-Nummern kostengünstigere Ersatzrufnummern (zumeist Festnetznummern) sammelt und ihren Usern kostenlos zur Verfügung stellt. Da dieser Dienst vom regelmäßigen Eintragen und Ändern seiner Nutzer lebt, sind die hinterlegten Nummern i.d.R. auf dem aktuellen Stand der Dinge.

Wie funktioniert nun dieser Dienst?
Einfach im Suchfenster die teure 0180er-Nummer oder den gewünschten Firmennamen eingeben, auf den Button “Finden” klicken und nach einem kurzen Augenblick werden die gefundenen Treffer angezeigt. So findet man beispielsweise alternative Festnetznummern für die Deutsche Bank (siehe Screenshot).

Ein besonderes “Zuckerl” gibt es noch für iPhone-Besitzer: der Dienst von 0180.info ist als kostenlose App im iTunes Store verfügbar.

Fazit:
Auch wenn einen die äußere Aufmachung der Homepage nicht gerade vom Hocker reißt, so bietet der Internetdienst in meinen Augen eine wahre Alternative zu kostenpflichtigen Servicenummern. Und ganz nebenbei schont es auch noch den Geldbeutel! :)

Viel Spaß beim Ausprobieren!