Review: LED Stirnlampe LED LENSER® SEO® 7R im Nachtcache Einsatz

15 05 2013

Nach einer längeren Pause wurde mir wieder einmal die Ehre zu teil, eines der neuen Produkte aus dem aktuellen Sortiment der Firma Zweibrüder Optoelectronics auszuprobieren. Während ich sonst immer schnucklige und handliche Taschenlampen auf Herz und Nieren testen durfte, steht dieses Mal “Kopfsache” auf dem Programm: eine LED LENSER SEO 7R LED Stirnlampe.

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Lieferumfang:
Neben der eigentlichen Kopflampe sowie dazugehörigem (waschbarem) Kopfband sind

  • ein Mikro USB Kabel
  • vier AAA Batterien
  • ein alternativ verwendbarer Akku
  • ein Netzteil
  • ein wechselbarer Eurostecker sowie
  • eine ausführliche Gebrauchsanweisung

im Lieferumfang enthalten. Als witzige Zugabe kann bereits vor dem Kauf via einem in die Außenverpackung integrierten “Test it” Button (siehe Foto) die Lichtstärke des Federgewichts näher in Augenschein genommen werden.

Foto 15.05.13 17 01 06

Technik und so:
Die neue SEO 7R ist neben ihren drei Schwestermodellen Bestandteil der neuen SEO LED Stirnlampen Serie, welche sich durch modernes Design, lang anhaltende Leuchtkraft sowie einer auffälligen Farbwahl hervorhebt. Wie nicht anders vom Hersteller gewöhnt, verfügen alle Stirnlampen über die bewährte Smart Light Technology ebenso wie das Advanced Focus System. Während das erste Verfahren als “intelligentes Licht” zur Steuerung verschiedener Lichtprogramme verstanden werden kann, wird mit dem zweiten System der Fokus des Lichtkegels je nach gewünschter Nähe oder Ferne präzise geregelt.

Alle weiteren technischen Daten zu Gewicht, Akkulaufzeit, etc. kurz visuell hervorgehoben:

Bildschirmfoto 2013-05-15 um 18.04.44

Man konnte es zwar schon aus den Angaben zum Lieferumfang entnehmen, jedoch möchte ich an dieser Stelle nochmals auf eine der besonderen Stärken der SEO 7R eingehen: Die Stirnlampe bietet die Möglichkeit, diese entweder über Batterien oder mittels Akku zu betreiben. Somit genießt man als Nutzer, wie ich finde, die enorme Flexibilität bei Vergesslichkeit oder Zeitmangel bzgl. dem Laden des Akkus ganz bequem auf Batterien umzusteigen.

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“Und worin liegt nun der generelle Vorteil einer Stirnlampe zu einer normalen Taschenlampe?” könnte sich jetzt der werte Leser wohl fragen.
Der entscheidende Vorteil einer Kopflampe ist so simpel wie auch genial: Man hat die Hände frei! Sei es beim Joggen in den Morgen- oder Abendstunden, um von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden, das Aufspüren eines Nachtcaches beim Geocaching oder das Wandern und Klettern in den Bergen, wenn die Dämmerung über einen herein bricht. Bei diesen Beispielen und vielen weiteren Einsatzszenarien hat man mit seinen Händen entschieden besseres zu tun, als eine Taschenlampe halten zu müssen.

So auch bei meiner letzten Geocaching Runde, als ich zusammen mit Sebastian zu einem neuen Nachtcache in unserer Gegend aufgebrochen bin. Da man auf der Suche nach einem (anspruchsvollen) Nachtcache bereits allerhand Utensilien, wie GPS Gerät, Cache-Beschreibung, UV-Lampe, Stift oder Namensstempel zu seiner Ausrüstung zählt, ist es oftmals nur hinderlich, zusätzlich auch noch eine Taschenlampe in der Hand mit sich herum tragen zu müssen. Sei es nun via handelsüblicher Taschenlampe oder einer Stirnlampe auf dem Kopf: Das Aufspüren der benötigten Reflektoren bis zum gewünschten Ziel funktioniert mit beiden Leuchten. Bei letzterer aufgrund der freien Hände jedoch um einiges einfacher.

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Dank Zweibrüder bekam nicht nur ich, sondern auch Sebastian eine SEO 7R zur Verfügung gestellt. Während unserer nächtlichen Schatzsuche von rund 4 km Fußmarsch sowie guten 2,5 Stunden im Gelände konnten wir keine Leistungsminderung der Leuchtkraft feststellen. Uns gefiel sowohl die einfache Fokussierung des Lichtkegels, das geringe Gewicht der Stirnlampe wie auch dazu in Verbindung die Regulierung des Schwenkkopfes nach oben und unten. Gravierender Kritikpunkt meinerseits ist der Tragekomfort: Einerseits empfinde ich die Lampe im Stirnbereich nach einiger Zeit als störend und drückend, andererseits missfällt mir ebenso das Kopfband in der Beschaffenheit des Stoffes (rau, grob). Der “Wohlfühlcharakter” ist bei mir dahingehend leider nicht vorhanden. Während Sebastian am Tragekomfort nichts auszusetzen hatte, rügte er das Design: Seinem Empfinden nach passen die Farben nicht zusammen, das Material wirke im Anbetracht einer unverbindlichen Preisempfehlung von derzeit 89,90 EUR preisgünstig und lieblos.

Und damit auch das Fotografieren als mein jüngstes Hobby im Beitrag nicht zu kurz kommt, versuchten wir noch mit einem Portait meiner Person dem Cover der obigen Außenverpackung nahe zu kommen. Mit Bart und Riesennase konnte ich zwar nicht dienen, jedoch kann sich das Ergebnis doch sehen lassen. ;)

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Wer sich mit anderen Usern zu diesem Thema austauschen oder weiterführende Informationen zur neuen Stirmlampen Serie nachlesen möchte, wird sowohl im Led Lenser Forum als auf auf der Facebook Fanpage fündig. Vor allem Freunde der Fotografie können ihren Durst nach außergewöhnlichen Fotoideen und Bildaufnahmen in der Led Lenser Gallery stillen.

[blab-Review]
blab Statistik

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iPhone KFZ Ladekabel

Gewinner LED LENSER P3

7 01 2013

Etwas verspätet möchte ich noch den Gewinner meines ersten kleinen Blogger Gewinnspiels von Mitte Dezember bekannt geben. Nochmals kurz zur Erinnerung: Der Preis war eine LED LENSER P3.

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Uuuuuuuuund gewonnen hat Julian.

Gewinnerkommentar

Meinen herzlichen Glückwunsch. Viel Spaß und Freude damit im aktiven Feuerwehr Einsatz! :-)

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Familiy Therapist in San Francisco, MFT

eBook Reader versus Buch: Gegenüberstellung des Für und Wider

7 01 2013

Seit guten 1,5 Jahren bin ich nun im Besitz eines eBook Readers, genauer gesagt eines Amazon Kindle 3G. Für mich persönlich ist das Gerät zwischen Vorlesungssaal, Nebenjob und zu Hause mit die beste Anschaffung, die ich in den letzten Jahren getätigt habe. Da ich nicht nur im Freundes- und Bekanntenkreis, sondern auch in Bus und Bahn hinsichtlich meines Kindle ziemlich häufig angesprochen werde und dabei immer wieder auf die selben – teilweise sehr fragwürdigen – Vorurteile stoße, habe ich mich entschlossen zu diesem Thema einmal einen längeren Post zu schreiben.

Was sind das also für Argumente, mit denen ich immer wieder konfrontiert werde?!

1.) “Wie ist die Lesequalität bei einem eBook Reader? Das muss doch mit der Zeit sehr ermüdend für die Augen sein.”
Jein. Ganz nach dem Motto “Qualität hat ihren Preis” kommt es bei eBook Readern sehr auf das gewählte Modell an. Bei einem günstigen (Einsteiger-) Gerät würde ich diese Aussage durchaus bejahen. Die Oberfläche mancher Reader ist teilweise für die Augen schlecht ausgeleuchtet, auch lässt sich die Schriftgröße nicht unbedingt variieren. Alles Gründe, die zu einem schnelleren Ermüden der Augen führen. Für eine ausführlichere Aussage fehlen mir hier jedoch die Erfahrungswerte. Geräte der höheren Preiskategorie, wie dem Kindle 3G oder seinem Nachfolgermodell, dem Paperwhite 3G, wird eine spezielle Technologie, sog. E Ink-Displays, benutzt. Diese im Kindle verbauten Displays sind so konzipiert, dass man wie in einem tatsächlichen Buch liest. Selbst bei langem Lesen ermüden die Augen nicht.

2.) “Dein Kindle ist total unpraktisch: Emails, Internet surfen, etc. Das ist so umständlich, da wärst du mit einem iPad besser bedient gewesen.”
Wenn ich diese Aussage höre, sträuben sich mir jedes Mal wieder die Nackenhaare zu Berge. Warum? Ganz einfach: Ein Kindle ist primär zum Lesen gedacht, nicht mehr und nicht weniger. Ja, das Gerät hat zusätzliche Funktionen, wie das Abspielen von Musik oder die Möglichkeit im Internet zu surfen. Diese sind jedoch zugegebenermaßen in ihrer Anwendung nicht sonderlich ausgereift. Ich betrachte diese allerdings als nette Gimmicks, ja sogar Spielereien, die man nach Lust und Laune einmal nutzen kann. Auch wenn das Gerät weitere Funktionen anbietet, ist der vordergründige Zweck eines eReaders, Bücher, PDF Dateien, etc. zu lesen. Wenn ich ausgiebig im Internet surfen, Fotos bearbeiten oder meiner Emailkorrespondenz nachgehen möchte, verwende ich mein iPad bzw. meinen Laptop. Und habe ich Lust auf Musik, nutze ich meinen iPod. Mit letzterem versuche ich schließlich auch nicht, ein Haushaltsbuch zu verwalten oder mich via GPS an einen bestimmten Ort navigieren zu lassen.

3.) “Also, ein eBook Reader wäre überhaupt nichts für mich. Ich möchte

  • beim Lesen ein Buch riechen.
  • die Seiten zwischen den Fingern spüren, wenn ich umblättere.
  • den Fortschritt sehen, den ich geschafft habe.
  • anhand der Bücher in meinem Regal wissen, was ich jemals gelesen habe. Und das sollen auch ruhig alle sehen können. Das zeugt nämlich von Intellekt.” (Zusammenfassung der vordergründig auftauchenden Argumente von Buchliebhabern.)

Nun, ein Buch riechen. Riecht ein Buch überhaupt? Und wenn ja, nach was bitte? Druckerschwärze? Totes Holz? Und warum ist das für den Lesegenuss so entscheidend?

Die Seiten zwischen den Fingern spüren wollen: Wenn ich mit meinem Kindle lese, spüre ich diesen auch auf meiner Hand, vor allem dann, wenn ich beim Umblättern das Knöpfchen drücke.

Egal ob Buch oder eReader: Bei beiden kann man den Fortschritt der bereits gelesenen Seiten sehen. Beim Hardcover anhand der Seitenzahl, bei meinem Kindle je nach Wunsch in Form einer Prozentangabe, eines von links nach rechts fortschreitenden Balkens oder auch schlicht und einfach an der Zahl der bereits gelesenen Seiten. Wo ist da nun der Vorteil für das Buch?

Ganz ehrlich: Nur weil jemand viele Bücher in einem Regal stehen hat, sagt das noch lange nichts über dessen Intelligenz aus. Ein proppen volles Bücherregal mag durchaus Mutmaßungen über den Charakter oder die Vorlieben einer Person bzgl. einem bestimmten Genre zulassen, das will ich gar nicht bestreiten. Aber was soll mir das bitte für einen Vorteil zu einem eBook Reader bringen? Prestige und Stolz ggü. anderen, was anderes ist das in meinen Augen nicht. Und um zu wissen, welche Bücher ich jemals gelesen habe, lassen sich einfachere Möglichkeiten in Erwägung ziehen. Stichwort: Evernote, unter Umständen auch eine Excel oder Word Datei.

Zudem sei noch gesagt: Ein jedes Buch nimmt Platz weg, ob nun die kleine Taschenbuchausgabe oder der schwere Hardcover Schinken mit 600 Seiten aufwärts. Im Laufe der Zeit sammeln sich somit gefühlte Tonnen von totem Holz an, die ihr dann weiteres trauriges Dasein nach 1x lesen in vor sich hin verstaubenden Regalen verbringen dürfen. Verleihen? Nein, auf gar keinen Fall! Das Buch bekommt man eh nicht mehr zurück. Und wenn doch, dann total zerknittert und mit Fettflecken darauf. Verschenken? Mhm, ja, vielleicht. Aber nur dann, wenn ich auch ganz genau weiß, dass meine Bücher in gute Hände kommen und pfleglich behandelt werden. Und wegwerfen kann man Bücher aber natürlich auch nicht, weil man das “halt nicht tut”. So!

4.) “Ich habe gehört, dass das Umblättern mit einem eBook Reader ziemlich umständlich sein soll. Ständig zum Seitenwechsel einen Knopf drücken müssen und dann jedes Mal die sich neu aufbauende Seite, oder? Nervt dich das nicht?”

Ja, jeder eBook Reader benötigt eine Geste, die das Umblättern zwischen den einzelnen Seiten ermöglicht. Sei es nun ein Gerät mit Touchoberfläche und Gestensteuerung oder durch Bedienung anhand eines Knopfdruckes. Ebenso ist richtig, dass sich jede Seite nach dem Umblättern neu aufbaut. Dies geschieht jedoch so schnell, dass weder der Lesefluss gestört wird noch der Vorgang beim Lesen sonderlich wahrgenommen wird. Vor allem dann nicht, wenn man gerade intensiv in eine Geschichte vertieft ist. In meinen 1,5 Kindle Jahren ist mir bisher nur aufgefallen, dass das Umblättern umso langsamer dauert, je kälter die Umgebungstemperatur wird. Merklich auffallend ist das allerdings nur bei Minustemperaturen. Und wann ist man schon so verrückt und liest draußen in der bitteren Kälte? Eben! ;)

Was gibt es sonst noch über meinen Kindle 3G (einziges Gerät mit Tastatur) zu sagen?
Hier die Vor- und Nachteile kurz zusammengefasst:

Vorteile:

  • passt in nahezu jede Tasche
  • leicht im Gewicht (247 Gramm)
  • eine Vielzahl von Büchern immer mit dabei (mit rund 3 GB genügend Speicherplatz für weit mehr als 1.000 Bücher)
  • eine Akkuladung reicht meiner Erfahrung nach für das Lesen von ca. 1,5 Büchern, wenn WLAN bzw. 3G deaktiviert ist
  • neuer Lesestoff kann bequem und einfach via Amazon Kindle Shop nachgekauft werden

Nachteile:

  • gekaufte Dateien unterliegen dem Kopierschutz, können also nicht an andere Leute verliehen werden
  • es werden nur bestimmte Dateiformate unterstützt, vordergründig MOBI-Dateien für ebooks, des Weiteren noch PDF, Audible (Audible Enhanced (AA, AAX)), MP3, HTML, DOC, JPEG, GIF, PNG sowie BMP nach Konvertierung
  • ebooks sind nur unwesentlich billiger als ihre Brüder in Papierform
  • die in meinem Gerät verbaute Tastatur kommt nahezu nie zum Einsatz, maximal zum Suchen eines Werkes im Kindle Shop (sämtliche Nachfolgermodelle haben daher nur noch eine virtuelle Tastatur, was in meinen Augen auch vollkommen ausreicht)

Abschließen möchte ich mit den Worten meines Marketing Professors: “Wo kein Bedürfnis vorhanden ist, wird keine Nachfrage entstehen.” Kurzum gesagt: Wer aus welchem Gründen auch immer kein Interesse an einem eBook Reader hat, wird sich weder in naher noch in ferner Zukunft ein entsprechendes Gerät kaufen. Ich hoffe, mit meinem Artikel für die unentschlossenen Leser ein wenig Licht in die Wirrungen der Vorurteile gebracht zu haben. Die Entscheidung über den Kauf muss jedoch jeder selbst wissen.

Somit jeder Leseratte fröhlich spannendes Lesen, ob nun mit oder ohne eBook Reader. :-)

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Review: Multifunktionale Taschenlampen LED LENSER® M7R X und M14 X

3 12 2012

In der Vergangenheit hatte ich schon häufiger die Möglichkeit, qualitativ hochwertige Taschenlampen des Herstellers Zweibrüder Optoelectronics testen zu können. Dieses Mal wurden mir die LED LENSER ® M7R X, eine mittels Akku betriebene LED Lampe, sowie die LED LENDER ® M14 X (benötigt vier AA Batterien) zur Verfügung gestellt.

Lieferumfang:
Bei beiden Taschenlampen sind

  • eine SmartCard (Bedienungsanleitung in EC-Karten Größe),
  • ein Gürtelclip sowie
  • eine Trageschlaufe
im standardmäßigen Lieferumfang. Während sich die M14X in einer schwarzen  Box befindet, wird die M7R X zusammen mit Akku, Ladekabel und einer Wandhalterung nebst dazu passenden Schrauben und Dübeln in einem robusten Plastikköfferchen geliefert.

Technik und so:
Die technischen Daten visuell gegenübergestellt:

Die Vorteile der einzelnen Lampen liegen im Detail. Bei nahezu gleicher Größe und Lichtstärke punktet die M14 X durch eine deutlich längere Leuchtdauer und eine größere Leuchtweite. Die M7R X hingegen überzeugt sowohl durch ein über 150 g geringeres Gewicht als auch über Betrieb durch einen Li-Ionen Akku.

Wie im Hause Zweibrüder bekannt, verfügen natürlich auch diese beiden Taschenlampen über das Advanced Focus System und die Smart Light Technology. Ersteres erlaubt die genaue Fokussierung des Lichtkegels durch präzise aufeinander abgestimmte Reflektorlinsen. Zweiteres als eine Art “intelligentes Licht” steuert insgesamt drei Lichtprogramme (Professional / Easy / Defence) in Verbindung mit acht verschiedenen Lichtfunktionen. In Notsituationen können dabei beispielsweise gleich drei unterschiedliche Funktionen aktiviert werden, um mögliche Angreifer abzuwehren:

  • das weltweit anerkannte S.O.S. Signal als wiederkehrende Folge
  • die als greller Lichtstrahl auftretende “Boost” Funktion
  • der Strobe Modus als rasch blinkendes Licht, das extrem in den Augen schmerzt

Um die unglaubliche Lichtleistung der beiden Taschenlampen besser demonstrieren zu können, habe ich mit Hilfe von Sebastian innerhalb eines kleinen Videos mehrere Alltagssituationen nachgestellt. Bedingung dabei: Stromausfall bzw. Nacht


Gewinnspiel:
Im Rahmen dieser Review kann ich zu meinem ersten kleinen Gewinnspiel aufrufen. Zu gewinnen gibt es die auf dem unteren Foto abgebildete LED LENSER® P3 AFS P, den idealen kleinen Begleiter am Schlüsselbund.

Wenn ihr teilnehmen wollt, schreibt mir bis einschließlich zum 19. Dezember 2012, 23.59 Uhr, als Kommentar (Angabe einer gültigen Email Adresse vorausgesetzt) zu diesem Post, warum ausgerechnet du diese Taschenlampe gewinnen möchtest. Zum Thema passende Fotos (via Link im Kommentarfeld) sind gerne gesehen. :-)

Teilnamebedingungen:

  • Teilnehmen können alle Personen (Minderjährige mit Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten) mit Wohnsitz in Deutschland.
  • Pro Person wird nur ein Kommentar für die Wertung zugelassen. Zusätzliche Lose via Twitter, Facebook oder Google+ sind ausgeschlossen.
  • Nach Beendigung des Gewinnspiels wird der (hoffentlich) glückliche Gewinner im Laufe des nächsten Tages per Email von mir benachrichtigt.
Fazit:
Im aktiven Einsatz meines kleinen Tests leuchteten beide Taschenlampen so hell, sodass die Verrichtung von Hausarbeiten (Abwasch, Wäsche abhängen, etc.) ohne größere Einschränkungen möglich war. Das mir einzig aufgefallene Manko zeigt sich bei der längeren Verwendung der mittels Akku betriebenen M7R X: Der Kopfteil der Lampe erwärmt sich ziemlich. Die Wärme ist in einem Bereich, dass ich es  als angenehm bezeichnen möchte, Verbrennungen der Haut kann ich dabei ausschließen. In den jetzigen Wintermonaten mag sich dieser Punkt sogar als Vorteil herausstellen, wenn man zu nächtlichen (Geocaching) Aktionen draußen unterwegs ist.
Wer sich vertiefend zu den multifunktionalen Taschenlampen informieren möchte, wird im Forum, auf Facebook sowie in der Led Lenser Gallery fündig.

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Das Paradox unserer Zeit

16 11 2012

Vor längerer Zeit bin ich im Internet auf den folgenden Text gestoßen. Sehr tiefgreifend, wie ich finde. Daher möchte ich bei diesem Post keine großen Worte verlieren. Lasst ihn auf euch wirken:

“Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien,
mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit,
mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen,
mehr Experten, aber größere Probleme.

Wir rauchen und trinken zu viel, lachen wenig,
fahren zu schnell, regen uns unnötig auf,
sehen zu lange fern, stehen zu müde auf,
lesen wenig, denken seltener vor, halten keine Zwiesprache mehr.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht,
aber unsere Welt reduziert.
Wir wissen, wie man den Lebensunterhalt verdient,
aber nicht wie man lebt.
Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt,
aber können wir den Jahren auch Leben geben?

Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr zur Tür des Nachbarn.
Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns gefüllt.
Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas darzustellen als zu sein.

Wo Technik einen Text wie diesen in Windeseile in alle Welt tragen kann und wo Sie die Wahl haben:
Etwas zu ändern oder das Gelesene ganz schnell zu vergessen.”

Zurückgehend auf die englischsprachige Version von Dr. Bob Moorehead.

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Hoaxilla, der Podcast für die Zielgruppe “ich”

13 11 2012

Bisher habe ich das Medium “Podcast” weitestgehend gemieden. Warum? Ich habe mich in einem Sammelsurium aus diversen Ratgebern sowie nicht lustiger Comedy Sendungen einschlägiger Radiosender, Online Lernangeboten und meinem Empfinden nach mehr schlecht als recht in die digitale Welt hinaus posauntem techlastigem Angebot nicht sonderlich wohl gefühlt. Hat mir ein Podcast dem ersten Eindruck nach gut gefallen, wurde ich des Hörens nach kurzer Zeit schnell wieder überdrüssig. Sei es der Tatsache geschuldet, dass nach einem “One Hit Wonder” einfach keine fesselnden Themen mehr behandelt wurden oder die Wiederkehr neuer Folgen so kurz war, dass ich einfach nicht hinterher kam. So schnell das kostenlose Abonnement begann, wurde es auch wieder beendet. Zu jedem Topf gehört auch ein Deckel? Nein, dache ich. Die Zielgruppe “ich” wurde einfach nicht bedient. Damit lag ich bis vor ein paar Wochen jedoch vollkommen falsch!

Vorstellen möchte ich euch daher meinen (im Abonnement einzigen) Lieblingspodcast: Hoaxilla
“Hoax”, das englische Wort für Falschmeldung, gibt Sinn und Zweck dieser Sendung bereits recht schön wieder: Die Untersuchung mysteriöser Sachverhalte aus Zeitgeschichte und Wissenschaft auf Basis belegbaren Datenmaterials in lockerer und unterhaltsamer Atmosphäre. Der nach eigenem Titel “skeptische Podcast aus Hamburg” hat in seinen bisher 107 Folgen die unaufgeklärte Mordserie des Zodiac Killers ebenso behandelt wie die Frage nach der spontanen menschlichen Selbstentzündung oder das Buch, das niemand lesen kann.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, den Urban Legends des Moderatorenpärchens Alexa und Alex zu lauschen, kann sich auf interessante Geschichten aus dem Blickwinkel des Skeptikers freuen. Viel Spaß beim Reinhören. :-)

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Ruhig ist es geworden…

20 08 2012

… auf mytimes.de. Eigentlich ist auch das schon eine maßlose Untertreibung. Künstliches Koma würde wohl noch am ehesten dazu passen: Patient Blog wird dank bester Serverleistung weiterhin am Leben erhalten. Nach unregelmäßigen Zeitabständen zeigen sich hin und wieder nicht erklärliche Körperreaktionen: Vereinzelte Wörter, die sich zu Sätzen zusammenfügen und – man glaubt es kaum – sogar das seltene Phänomen eines Artikels widerspiegeln. Computervirus? Trojaner? Die medizinische Technik für Blog Patienten befindet sich noch in den Kinderschuhen…

Wie konnte es nur so weit kommen? Tja, lieber Leser, ich kann jetzt natürlich mit den hanebüchensten Ausreden daher kommen: Zeitmangel, Prüfungsstress, kein passendes Thema, die fehlende Muße oder einfach schier nicht die nötige Motivation. Man nehme alles zusammen, rühre kräftig um und erhalte die ideale Ausrede, um seiner Leserschaft einen Bären aufzubinden.

[Platz für Ausrede]

Wie geht es nun weiter? Lassen wir Patient Blog so langsam wieder aus dem Koma erwachen, in den Aufwachraum rollen und so langsam anhand geeigneter Reha-Maßnahmenunter unter strenger technischer Versorgung wieder ins Leben zurück kehren.

Ich kann nichts versprechen, möchte ab jetzt und auch in näherer und ferner Zukunft wieder mehr Zeit dem Schreiben auf diesem Blog widmen. Über was? Alles mögliche! Testberichte, interessante Internetseiten, Politik, Anekdoten über meine beiden Hauskatzen, etc.

In diesem Sinne: Es wird Zeit, Mr. Blog sein Aufwachserum in den Infusionsbeutel zu spritzen.

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Kostenlos Geld wechseln? Deutsche Bundesbank!

21 11 2011

Mit Sicherheit wird es nicht nur mir so gehen, dass das Kupfergeld unter den Euromünzen als lästig empfunden wird. Im Münzfach des Geldbeutels nimmt es unnötig Platz weg und kann gar nicht so schnell ausgegeben werden, wie man es durch Einkäufe wieder einnimmt. Daher sortiere ich sämtliche Cent-Münzen in regelmäßigen Abständen aus und bewahre diese in einem entsprechenden Gefäß auf.

Da sich bei mir in den letzten zwei Jahren doch ein beträchtlicher Haufen angesammelt hatte, musste das Geld nun endlich gewechselt werden. Dabei war nur noch die Frage nach dem “Wo nur?” – vor allem aufgrund Rostocks Dienstleistungswüste in puncto Bankensektor – zu klären.

Während bei der Postbank (wohlgemerkt die größte Privatkundenbank Deutschlands) Kleingeld nur gerollt abgegeben werden kann, nimmt die Ostseesparkasse Rostock ausschließlich Hartgeld von eigenen Kunden entgegen. Die Vorgehensweise der Abwicklung bei der Sparkasse (Abgabe in Plastiktüten, zentrale Zählung in der Hauptgeschäftsstelle, Gutschrift erst nach einigen Tagen mit Wertstellung zum Einreichungstag auf das eigene Konto) sei hierbei nur am Rande erwähnt.

Glücklicherweise stieß ich vor kurzem auf die Rostocker Filiale der Deutschen Bundesbank mit Sitz in der Rosa-Luxemburg-Straße. Als Privatperson kann man sofort sämtliche Kleingeldbestände kostenlos in Scheingeld wechseln lassen, bei juristischen Personen fällt hierfür eine Bearbeitungsgebühr an. Bei höheren Abgabemengen von Münzen ab umgerechnet 10 kg Gewicht sei folgendes zu beachten: Der ermittelte Gesamtbetrag des Hartgeldes wird laut Informationsauskunft der Bundesbank entweder auf ein beliebiges Girokonto überwiesen oder frühestens am nächsten Bankarbeitstag unter Vorlage der vorher ausgestellten Quittung in bar ausgezahlt. Inwieweit das Kreditinstitut ihre 10-kg-Regelung für Abgabemengen handhabt, kann ich aufgrund fehlender Erfahrungswerte nicht weiter beurteilen.

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass ebenfalls bei der Deutschen Bundesbank (schlummernde) DM-Bestände noch immer unbefristet in Euro umgetauscht werden können.

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Stiefel

19 11 2011

Stiefel und andere Winterschuh – Modelle online bei shoemanic.com kaufen. Die aktuellsten Stiefel - Modelle sind ab sofort im Onlineshop erhältlich. Wer trendig unterwegs sein möchte und vor allem bei den Stiefeln die Nase vorne haben möchte ist mit den trendigen Stiefeln aus dem Onlineshop von HUMANIC an der richtigen Adresse. Schuhe jetzt online kaufen!

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Lidl und ein Preis der etwas anderen Art

18 11 2011

Vor ein paar Tagen startete Lidl auf seiner Facebook Seite anlässlich seines 300 000. Fans ein ganz witziges Gewinnspiel. Insgesamt gab es 10 x 3 Minuten Frei-Shoppen in der örtlichen Lidl-Filiale zu gewinnen, d.h. alle Artikel, die innerhalb von drei Minuten in einen Einkaufswagen passen (ausgenommen Alkohol, Tabakwaren und Zeitschriften), müssen nicht bezahlt werden. Es gewannen diejenigen, die dem Unternehmen die kreativsten Texte einreichten.

Ich versuchte natürlich auch mein Glück, zählte aber leider nicht mit zu den Gewinnern. Mein Beitrag nach einer Schaffensphase von guten fünf Minuten war dabei das folgende kurze Gedicht:

Studentin wie ich es bin,
hat nur wenig Geld im Beutel drin.

3 Minuten – nicht viel Zeit,
doch so viele Produkte weit und breit.
Gier und Habsucht mit des Menschen größte Pein,
sollen nicht meine Sorge sein.

Alkohol oder Tabak gar,
falsche Freunde – unehrbar!
Daher sei wohl bedacht,
welch Gut über Platz im Wagen lacht.
Kaffee, Nudeln, Klopapier,
und Futter für das Getier.

Zeigt daher Mut und Sitte
und erhört meine Bitte!

Naja, vielleicht ja beim nächsten Mal. ;)

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