Robinsonlisten – unerwünschte Werbung gehört der Vergangenheit an!

31 03 2009

Vor ein paar Tagen habe ich bereits über eine ausgefuchste Möglichkeit berichtet, wie man nervige Werbeanrufe am heimischen Telefon unterbinden kann.

Auf eine weitere Methode bin ich gestern Nachmittag gestoßen: die Robinsonlisten.

Hierbei handelt es sich um sog. “Schutzlisten”, in die Verbraucher kostenlose Eintragungen gegen unerwünschte Werbung vornehmen können. Verbraucherschutzvereine als auch Verbände der Werbewirtschaft unterhalten und pflegen die Robinsonlisten, die derzeit mehr als zwei Millionen Eintragungen (Stand 12/2008) vorweisen können.

Wie funktionieren diese Listen nun eigentlich?!?
Jeder Verbraucher hat die Möglichkeit die eigenen Daten für Email, Briefpost, Festnetz, Handy oder Fax einzutragen. Die Eintragung erfolgt kostenlos in ein Online-Formular, für welches man sich jedoch mit Email-Adresse und Passwort registrieren muss. Die gesamten Daten werden schließlich in einer Datenbank erfasst und gespeichert. Unternehmen der Werbeindustrie gleichen in regelmäßigen Abständen ihre Adressdaten mit dem Datenbestand der Robinsonlisten ab.

Die Robinsonlisten sind meiner Meinung nach eine sehr nützliche Ergänzung sich gegen unerwünschte Werbung zu wehren. Dennoch sind diese keine Garantie dafür, dass man zukünftig gänzlich von der Werbeindustrie verschont bleibt! Nur die an die Robinsonlisten angeschlossene Unternehmen führen den Datenabgleich durch!

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2 Antworten zu “Robinsonlisten – unerwünschte Werbung gehört der Vergangenheit an!”

12 02 2010
W. Sedlazcek (15:00:40) :

Robinsonlisten gelten nur für die firmen, dae sich dazu verplichten – Und da auch nicht alle:

Beispiel – Amex – Bank!

Besser Widerruf der nutzung und weitergabe der Daten für werbliche Zwexke mit (natürlich ) kostenloser datenschutzrechtlicher auskunft – Bei weigerung oder nach ablauf der gesetzten Frist: datenschutzbeauftragen des bundeslandes und das hört bestimmt auf!

Erfahrungen der letzten Jahre – 2008 und 2009 kein einziges persönlich adressiertes Werbepoststück im Briefkasten und über ds ganze Jahr weniger als ein duntzen Werbemails – die natürlich alle dann auch auskunft geben und sperre bestätigen durften – Interessant, wenn man dan erfährt, woher die daten gekauft oder verramscht wurden – Was eine weitere Datenschutzanfrage mit Sperrung bei der Quelle nach sich zieht..

konsequent gemacht ist das Werbvolumen innrhalb 18 monaten auf unter 10% gesunken und dann eben stetig aber alngsamer noch weiter..

10 01 2013
Chinesisch – und zwar fliessend « modern creARTiv (12:37:34) :

[…] vielleicht DIE Marktlücke sind. Jedenfalls werde ich mich jetzt mal auf den sogenannten “Robinsonlisten” eintragen und hoffen, dass dadurch weniger Werbeanrufe eintrudeln. Auch wenn sie zuweilen […]

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