“Puppenmord – oder Bis dass ihr Tod ihn scheidet” (Tom Sharpe)

29 04 2009

In vergangenen Tagen brachten viele Autoren, wie Berthold Brecht, Erich Kästner oder Thomas Mann, viele literarische Meisterwerke zu Papier, übertrumpften sich gegenseitig in ihren geistigen Ergüssen und regten die Phantasie von Groß und Klein auf vielfältige Art und Weise an.

Heutzutage gibt es unzählige Bücher, wie Sand am Meer. Ebenso ihre Zahl an Kritiken. Eingeordnet in die unterschiedlichsten Kategorien, findet man dabei DEN “Bestseller unter lauter Romanen” nicht.

Ich möchte deshalb in den folgenden Zeilen meinen persönlichen Bestseller mit dem Titel “Puppenmord – oder bis dass ihr Tod ihn scheidet” von Tom Sharpe vorstellen.

Zur Handlung:
Henry Wilt, ein Mann in den Mittdreißigern, ist Hilfslehrer im Fach Allgemeinbildung an einer Berufsschule in der englischen Provinz. Sowohl in der langjährigen Ehe mit Frau Eva als auch in der beruflichen Karriere ist die Luft raus:
Bereits im zehnten Jahr in Folge müht sich Wilt tagein tagaus mit zukünftigen Fleischern, Maurern oder Gasinstallateuren ab, um ihnen schier erfolglos die geistige Schönheit höherer Literatur näher zu bringen. Zudem bestraft durch eine unzufriedene und ständig nörgelnde Ehefrau, die sich gestern für Meditation interessiert hat, heute die Anmeldung für den Töpferkurs ausfüllt und morgen ihre Freizeit ausschließlich nur noch mit Judo verbringt.
Entschlossen an der aktuellen Lebenssituation eine entscheidende Veränderung herbeizuführen, plant Henry unter zur Hilfenahme einer Sexpuppe den Mord an Eva. Dank unbedachter Zwischenfälle nimmt die Handlung schließlich ihren Lauf…

Ein in meinen Augen selten gutes Buch, bei dem ich oft Tränen gelacht habe.

Wer Satire, Ironie und schwarzem Humor nicht abgeneigt ist, wird dieses Buch lieben. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

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