Telefonspam und Werbemails?!? – Telefonpaul hilft!!

28 10 2010

Vor einiger Zeit habe ich mit “Frank geht ran” schon einmal über eine Möglichkeit berichtet, mit der man sich unerwünschte Anrufe aller Art bequem und einfach vom Hals schaffen kann. Jetzt bin ich allerdings auf eine interessante Alternative gestoßen, die ein wenig mehr zu bieten hat: telefonpaul.de

Bei Telefonpaul, einem kostenlosen Internetdienst, wird nervigen Werbeanrufen der Garaus gemacht. Wenn ein unliebsamer Verehrer hartnäckig nach der Handynummer fragt oder beim nächsten Einkauf im Internet wieder einmal die Telefonnummer als Pflichtfeld ausgefüllt werden muss, so gibt man einfach Pauls Kontaktdaten an. Er erledigt den Rest! Telefonpaul ist entweder per Festnetz (0711-50885524) oder über sein Handy (01577-1599624) zu erreichen. Er nimmt rund um die Uhr sämtliche Anrufe unerwünschter Gesprächspartner entgegen und wimmelt diese höflich, aber entschieden ab.

Telefonpaul kann aber nicht nur telefonieren. Nein, er ist auch per Email zu erreichen! Ebenso wie beim Telefon, stellt er allen von Spam gebeutelten Usern seine Emailadresse – mail(at)telefonpaul.de – kostenlos zur Verfügung. Und höflich, wie er nunmal ist, beantwortet er jede eingehende Mail mit dieser Nachricht:

“Hallo lieber Absender,

vielen Dank für Ihre ausführliche und persönliche Nachricht!

Der von Ihnen angeschriebene Absender hat mich allerdings gebeten, Ihre Nachricht entgegenzunehmen und Ihnen mitzuteilen, dass eine Kontaktaufnahme nicht erwünscht ist.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Telefonpaul”

Fazit:
Im Vergleich zum Projekt “Frank geht ran” ist Telefonpaul meiner Meinung nach die bessere Alternative. Paul bietet für lästige Werbeanrufe nicht nur eine Handynummer, sondern stellt auch noch Festnetz und Email als Maßnahmen gegen Werbung zur Verfügung. Da außerdem Franks Telefonnummer schon bei so einigen Internetseiten (vermutlich aufgrund zu großer Bekanntheit) gesperrt ist, so sollte man Paul eine faire Chance geben.

Viel Spaß beim Ausprobieren!



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Nervige Anrufe?!? – Frank geht ran

26 09 2009

Wer kennt nicht die folgende Situation? Wie so oft klingelt das heimische Telefon, nichts ahnend wird der Apparat abgenommen und eine unbekannte Stimme auf der anderen Seite der Leitung frohlockt über die plötzliche Gewinnspielbenachrichtigung oder das neue Exklusiv-Versicherungspaket. Eine solche oder ähnliche Erfahrung haben leider sicher schon viele unter uns mit Versicherungsvertretern, Bankberatern oder Call Center Agents erleben müssen. Man fühlt sich genervt, geht nur noch widerwillig ans eigene Telefon. Mir ging es nicht anders!

Ein Freund gab mir jedoch den entscheidenden Tipp: Frank geht ran

Hierbei handelt es sich um einen kostenlosen Internetdienst, der durch Franks Unterstützung zukünftig unerwünschte Anrufer auf einfache, aber bestimmte Art und Weise abwimmelt. Frank ist unter der Nummer 0163-1737743 zu erreichen und begrüßt jeden Anrufer mit folgendem Wortlaut:

Guten Tag liebe Anruferin, lieber Anrufer! Ich bin Frank und nehme im Auftrag Ihres erhofften Gesprächspartners diesen Anruf entgegen. Ich darf Ihnen ausrichten, dass eine telefonische Kommunikation nicht erwünscht ist. Daher bedauere ich sehr, die Verbindung nun trennen zu müssen.

Ob nun beim nächsten Online-Gewinnspiel oder der Anforderung von Reisekatalogen: einfach Franks Telefonnummer angeben und unerwünschte Telefongespräche bleiben zukünftig aus.

Viel Spaß beim Ausprobieren!




Robinsonlisten – unerwünschte Werbung gehört der Vergangenheit an!

31 03 2009

Vor ein paar Tagen habe ich bereits über eine ausgefuchste Möglichkeit berichtet, wie man nervige Werbeanrufe am heimischen Telefon unterbinden kann.

Auf eine weitere Methode bin ich gestern Nachmittag gestoßen: die Robinsonlisten.

Hierbei handelt es sich um sog. “Schutzlisten”, in die Verbraucher kostenlose Eintragungen gegen unerwünschte Werbung vornehmen können. Verbraucherschutzvereine als auch Verbände der Werbewirtschaft unterhalten und pflegen die Robinsonlisten, die derzeit mehr als zwei Millionen Eintragungen (Stand 12/2008) vorweisen können.

Wie funktionieren diese Listen nun eigentlich?!?
Jeder Verbraucher hat die Möglichkeit die eigenen Daten für Email, Briefpost, Festnetz, Handy oder Fax einzutragen. Die Eintragung erfolgt kostenlos in ein Online-Formular, für welches man sich jedoch mit Email-Adresse und Passwort registrieren muss. Die gesamten Daten werden schließlich in einer Datenbank erfasst und gespeichert. Unternehmen der Werbeindustrie gleichen in regelmäßigen Abständen ihre Adressdaten mit dem Datenbestand der Robinsonlisten ab.

Die Robinsonlisten sind meiner Meinung nach eine sehr nützliche Ergänzung sich gegen unerwünschte Werbung zu wehren. Dennoch sind diese keine Garantie dafür, dass man zukünftig gänzlich von der Werbeindustrie verschont bleibt! Nur die an die Robinsonlisten angeschlossene Unternehmen führen den Datenabgleich durch!