31
03
2009
Vor ein paar Tagen habe ich bereits über eine ausgefuchste Möglichkeit berichtet, wie man nervige Werbeanrufe am heimischen Telefon unterbinden kann.
Auf eine weitere Methode bin ich gestern Nachmittag gestoßen: die Robinsonlisten.
Hierbei handelt es sich um sog. “Schutzlisten”, in die Verbraucher kostenlose Eintragungen gegen unerwünschte Werbung vornehmen können. Verbraucherschutzvereine als auch Verbände der Werbewirtschaft unterhalten und pflegen die Robinsonlisten, die derzeit mehr als zwei Millionen Eintragungen (Stand 12/2008) vorweisen können.
Wie funktionieren diese Listen nun eigentlich?!?
Jeder Verbraucher hat die Möglichkeit die eigenen Daten für Email, Briefpost, Festnetz, Handy oder Fax einzutragen. Die Eintragung erfolgt kostenlos in ein Online-Formular, für welches man sich jedoch mit Email-Adresse und Passwort registrieren muss. Die gesamten Daten werden schließlich in einer Datenbank erfasst und gespeichert. Unternehmen der Werbeindustrie gleichen in regelmäßigen Abständen ihre Adressdaten mit dem Datenbestand der Robinsonlisten ab.
Die Robinsonlisten sind meiner Meinung nach eine sehr nützliche Ergänzung sich gegen unerwünschte Werbung zu wehren. Dennoch sind diese keine Garantie dafür, dass man zukünftig gänzlich von der Werbeindustrie verschont bleibt! Nur die an die Robinsonlisten angeschlossene Unternehmen führen den Datenabgleich durch!

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28
03
2009
Bisher werden wohl nur die wenigsten unter uns etwas von der US-Fernsehserie “My name is Earl” gehört haben. Eigentlich schade!
In den folgenden Zeilen möchte ich einen echten Serien-Geheimtipp vorstellen, der unsere heutige Fernsehkultur mehr als schwach aussehen lässt.
Um was geht es eigentlich?!? Earl J. Hickey (Jason Lee) ist ein Kleinkrimineller, der seinen täglichen Lebensunterhalt durch kleinere Gaunereien bestreitet. Als er sich unbedacht in einer Tankstelle ein Rubbellos kauft, ändert sich sein Leben schlagartig: Earl gewinnt 100.000 Dollar! Sein Glück währt jedoch nicht lange. In Jubelschreie ausgebrochen vom plötzlichen Geldgewinn, rennt Earl ungeachtet auf die Straße und wird von einem Auto erfasst. Er liegt bewusstlos am Boden, das Los wird von einem Windstoß weggeweht. Im Krankenhaus wieder zu Bewusstsein gekommen, die Sinne noch vom Morphiumeinfluss benebelt, beginnt Earl durch einen Bericht in einer Fernsehsendung an das Karma zu glauben. Earls Lebensweise ändert sich nun radikal: Hickey fertigt eine Liste an, die all seine bisherigen schlechten Taten beinhaltet und wiedergutgemacht werden sollen. Als Earl gerade den ersten Punkt seiner Liste abarbeitet, wird ihm das vermeintliche Rubbellos vor die Füße geweht. Mit Hilfe des nun doch zugestandenen 100.000 Dollar Gewinns und der Unterstützung seiner Freunde versucht Earl nach und nach alle Punkte auf seiner Liste abzuhaken.
Erstmals 2005 in den USA produziert und ausgestrahlt, befindet sich die Serie bereits in der 4. Staffel. “My name is Earl” erfreut sich in den USA großer Beliebtheit und kann schon einige Nominierungen und Auszeichnungen (z.B.: Emmy-Gewinn 2006, Kategorie: “Drehbuch für eine Comedy-Serie”) ihr Eigen nennen.
In Deutschland sind Earl und seine Freunde leider weitestgehend unbekannt. Der Privatfernsehsender “RTL” erwarb zwar bereits im Oktober 2006 die Nutzungsrechte an der Serie, sendete diese allerdings 2008 immer erst Freitag Nachts um 23.30 Uhr. Nach nur sechs ausgestrahlten Sendungen wurde die Serie schließlich (aufgrund zu geringer Zuschauerzahlen) wieder eingestellt.
Seit Februar 2009 ist die DVD zur Serie auch endlich bei uns erhältlich.
Eine Serie, die jeder meiner Meinung nach gesehen haben muss! Viel Spaß beim Anschauen!

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Kategorien : Tipps & Tricks
25
03
2009
Die deutsche Fernsehkultur des 21. Jahrhunderts versteht es meiner Meinung nach sehr gut, uns zu belästigen:
Während sich geschundene Stars ihren mühseligen Weg durch den Dschungel erkämpfen oder hilflose Väter nach ausgewerteten Vaterschaftstest ihren Unterhaltsverpflichtungen nachkommen müssen, bereiten sich junge Schönheiten auf ihre zukünftigen Karrieren als Topmodel vor.
Sendungen auf diesem Niveau tragen dazu bei, dass sich der Zuschauer von heute entweder dem stumpfsinnigen Fernsehprogramm beugt oder die “Flimmerkiste” verstauben lässt. Zusätzlich werden monatlich stillschweigend Rundfunkgebühren in Millionenhöhe entrichtet für eine Leistung, die der Endverbraucher im heimischen Wohnzimmer nicht erhält.
Geht es nur mir so oder finden vielleicht auch andere das Fernsehen von heute so niveaulos? Was ist aus dem Land der Dichter und Denker geworden?
Abschließend bleibt mir nur noch eines zu sagen:
“Spiel mir das Lied vom deutschen Fernsehen!”

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22
03
2009
Zu meinem derzeitigen Aufenthalt in München durfte natürlich auch ein Abstecher zum neuen Apple Store nicht ausbleiben.
Während meines Besuchs im Store an einem frühen Nachmittag unter der Woche herrschte reges Treiben: Mitarbeiter in orange gekleideten T-Shirts wiesen den Weg zu den gewünschten Produkten, während Angestellte in türkisfarbigen Shirts ausführlich über das weite Spektrum der Apple-Welt philosophierten, Kunden mit Rat und Tat zur Seite standen oder unauffällig die Zahlungsabwicklung (in bar oder per Kreditkarte) durchführten.
Ausgehend vom Erdgeschoss gelangt man über eine Glastreppe, die das Markenzeichen eines jeden Apple Stores darstellt, in das erste Obergeschoss.
Unzählige Apple-Geräte, wie beispielsweise iPod nano oder MacBook Air, stehen den Besuchern inklusive kostenlosem Internet zur freien Verfügung.
Deutschlands erste Shoppingmeile für das beliebte Kernobst wurde noch pünktlich zur Vorweihnachtszeit am 06. Dezember 2008 unter großem Besucherandrang eröffnet. Der neue Store befindet sich direkt im Herzen Münchens in der Rosenstraße 1 am Marienplatz.
Ein weiterer Store wird zukünftig in Hamburg seine Pforten für seine Kunden öffnen.

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Kategorien : Alltägliches
20
03
2009
Da ich vor einigen Tagen in den Urlaub zu Freunden nach Bayern gefahren bin, brauchte ich in meiner neuen Wahlheimat Rostock für meine beiden Zwergkaninchen während meiner Abwesenheit eine liebevolle Betreuung. Die beiden Nager mitzunehmen stand außer Frage, meinen mir noch unbekannten Nachbarn wollte ich diese Aufgabe auch nicht aufbürden, Freunde wohnten zu weit weg. Was also tun? Zufälligerweise bin ich beim Surfen im Internet schließlich auf die entscheidende Lösung gestoßen: haushelden.de
Hierbei handelt es sich um eine kostenlose Internetplattform der etwas anderen Art. Der Verbraucher selbst und nicht der anbietende Dienstleister erteilt einen Auftrag rund um Haus und Garten. So kann schnell und einfach ein Gesuch für den neuen Babysitter, die Hilfe für die anstehende Gartenarbeit oder ein Fachmann für eine eilige Reparatur erstellt werden. Nun kann man sich in Ruhe zurücklehnen und abwarten. Interessenten lesen sich die angebotenen Aufträge durch und bewerben sich direkt mit konkreten Preisvorstellungen beim Auftraggeber. Von den erhaltenen Bewerbungen kann nun der perfekte Hausheld ausgewählt werden.
In kurzen Worten die Vorteile noch einmal zusammengefasst:
- der gesamte Service ist kostenlos!
- langwierige Suchaktionen (z.B. Schwarzes Brett, Kleinanzeigen in Lokalzeitungen) bleiben aus
- Preisvergleich zwischen mehreren Bewerbern
So habe auch ich auf unkomplizierte Art und Weise eine liebe Betreuung für meine beiden Zwergkaninchen gefunden.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

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19
03
2009
“Orbit Balance Heidelbeere – Vitamin C” nennt sich das aktuelle Projekt für neue Produktinnovationen von trnd. Ich hatte das Glück als eine der insgesamt 6.000 Produkttester ausgewählt zu werden.
Ende letzter Woche war es dann endlich soweit: das angekündigte Paket mit einer Vielzahl des neuen Kaugummi in Heidelbeere-Geschmack kam bei mir zu Hause an.
Nun hieß es fleißig zu kauen, Probepäckchen und Fragebögen an Freunde, Verwandte und Kollegen zu verteilen.
Mein persönliches Testergebnis: Schon zu Beginn wirkt der neue Orbit etwas enttäuschend auf mich. Beim ersten Kauen ist die Anfangsmenge eines Dragees bereits so gering, dass kein richtiges “Kau-Vergnügen” entsteht. Ich benötige gleich zwei Portionen Kaugummi, um überhaupt zu spüren, dass sich etwas in meinem Mund befindet. Auch der Geschmack reißt mich nicht gerade vom Hocker. Orbit Heidelbeere bietet zwar einen fruchtigen Geschmack in Kombination mit einer Spur von Minzfrische, der meiner Meinung nach allerdings mehr nach einem künstlichen Aroma schmeckt. Nach gut einer halben Stunde ist schließlich alles wieder vorbei: der Kaugummi ist abgekaut und hat keinen Geschmack mehr.
Orbit Heidelbeere wird in diesen Tagen die Supermarktregale füllen. Laut Angaben des Herstellers Wrigley wird der neue Kaugummi beispielsweise als Blisterpack mit 10 Dragees für einen Preis von 0,85 EUR den Besitzer wechseln. Zudem soll ein Dragee bereits mehr als 25 % des täglichen Tagesbedarfs an Vitamin C abdecken. Unter der Produktreihe Orbit Balance sind in der Vergangenheit bereits die Sorten Papaya Aloe Vera und Himbeere Zitronengras eingeführt worden. Mit Orbit Heidelbeere ist das Trio komplett.
Was haltet ihr vom neuen Orbit Heidelbeere?!?

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17
03
2009
Seit 09. März können Studenten (und auch jeder andere, der Lust dazu hat) in einer Gemeinschaftsaktion von Spiegel Online und studivz nun ihr Wissen unter Beweis stellen.
Studenten-Pisa ist der neue Wissenstest, der Studenten mit insgesamt 45 Fragen aus einem großen Fragenkatalog der Kategorien Wirtschaft, Kultur, Naturwissenschaften, Geschichte und Politik konfrontiert. Alle Fragen sind unter Zeitdruck (30 Sekunden) zu beantworten. Schummeln wird dadurch so gut wie unterbunden.
Gestern habe ich mich auch an Studenten-Pisa versucht und war sehr positiv überrascht: die Fragen sind auf hohem Niveau und folglich nicht immer leicht zu beantworten! Vom aktuellen Wirtschaftsgeschehen über Besteller der deutschen Literatur bis hin zu einschlägigen historischen Ereignissen wird vom Befragten ein weites Spektrum an Allgemeinwissen verlangt. Circa 20 Minuten Zeitaufwand, die sich meiner Meinung nach lohnen.
Am Ende des Wissenstests besteht schließlich die Möglichkeit sich seine persönlichen Ergebnisse auswerten zu lassen. Einziger Nachteil: die Auswertung erhält man erst gegen Anfang Mai per Email.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

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15
03
2009
Wer von uns kennt sie nicht – die “Werbung”?
Tagtäglich werden wir unausweichlich mit ihr konfrontiert. Ahnungslose Email-Postfächer sind dem Spam-Beschuss ausgeliefert, Homepages beinhalten mittlerweile mehr Werbebanner als Inhalt, viele Telefongespräche finden mit Call-Centern bezüglich Gewinnspielmitteilungen oder Marktforschungsumfragen statt.
So wie das Internet in den letzten Jahren unseren Alltag immer mehr erobert hat, fand auch die Werbeindustrie immer aggressivere und tückischere Wege uns zu belästigen.
Jedoch bin ich vor einigen Wochen (auf den Tipp eines Freundes hin) auf ein Internetforum gestoßen, das einem gänzlich neuen und meiner Meinung nach sehr interessanten Konzept nachgeht. Sein Name: trnd.
“Was ist dieses trnd eigentlich?” werden sich jetzt wohl viele fragen.
Hierbei handelt es sich um eine Plattform, bei der Verbraucher kostenlos und völlig unverbindlich direkten Einfluss auf Produkte nehmen können, die neu in den Markt eingeführt werden sollen. Über die verschiedensten Projekte hinweg können neue Produktinnovationen von zu Hause aus getestet und an Familie, Bekannte und Freunde verteilt werden. Web 2.0 Marktforschung also.
Ich selbst bin erst seit kurzer Zeit bei trnd. Für das aktuelle Projekt “Orbit Balance Heidelbeere – Vitamin C” hatte ich mich für einen Platz unter den 6.000 Testern beworben und wurde ausgewählt. In den nächsten Tagen schreibe ich hierzu meine ersten Erfahrungen als frischer Produkttester.

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14
03
2009
Vor einigen Tagen hatte ich mal wieder eines meiner typisch unnötigen Probleme:
Wo steckt eigentlich meine Online-Reservierung, die ich extra für meine demnächst anstehende Bahnfahrt (in Kombination mit einem DB Lidl-Ticket) bequem an meinem heimischen Drucker rausgelassen habe? Ich suchte hier und suchte dort. Wie man sich bereits denken kann, hatte sich meine Reservierung schier in Luft aufgelöst. Eine Lösung musste her! Einfachste Methode: die Reservierung einfach ein zweites Mal ausdrucken.
Soweit, so gut.
Ich startete also meinen Browser, begab mich auf die Homepage der Deutschen Bahn und suchte nach einer geeigneten Eingabemaske für mein Problem. Es dauerte zwar ein Weilchen, aber schließlich wurde ich doch fündig.
Falls der eine oder andere vor dem gleichen Problem steht, wie ich vor ein paar Tagen, so gelangt man hier zur gewünschten Eingabemaske. Die Auftragssuche ist auf der Seite der Deutschen Bahn meiner Meinung nach ziemlich gut versteckt.
Jetzt halte ich mit großer Erleichterung das zweite Exemplar meiner Online-Reservierung in Händen. Lieber gleich ordentlich aufgeräumt zum Bahnticket, es soll ja nicht schon wieder abhanden kommen. Die Reise kann losgehen!

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13
03
2009
Immer wieder schleicht er sich in unsere Kalender, haftet sich dort fest und verbreitet Unglück, wo es nur geht. Die Rede kann natürlich nur von einem sein: Freitag, dem 13.!
Heute ist es auch wieder einmal soweit. Freitag, ein ganz gewöhnlicher Wochentag, fällt auf den 13. Tag eines Kalendermonats und zieht uns in seinen mystischen Bann. Viele unter uns erleben den heutigen Tag mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend. Das Fahrrad könnte einen Platten haben, die Klassenarbeit wird viel zu schwer, die Teambesprechung ist zum Scheitern verurteilt, der lange geplante Urlaub wird lieber um eine Woche verschoben.
Warum geschehen eigentlich an einem Freitag, den 13. mehr Unglücke als an jedem anderen Wochentag?!?
Die Antwort ist in der Soziologie zu finden und lässt das Phänomen unseres meist gehassten Jahrestages mit der sog. “self fulfilling prophecy“, der sich selbsterfüllenden Prophezeiung, erklären.
Insgesamt drei Mal müssen wir uns ihm in diesem Jahr beugen. Mit dem heutigen Tag und dem Monat Februar haben wir bereits zwei überstanden. Der nächste Freitag, der 13. erwartet uns erst wieder im November. Bis dahin ist also noch ein wenig Zeit.
Ob nun dieser Tag Glück oder Unglück bringen mag, muss jeder letztendlich für sich selbst entscheiden. Ich für meinen Teil sehe den heutigen Freitag, den 13. als gutes Omen als absichtlich gewählter Starttermin für den ersten Artikel auf meinem neuen Blog.

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