Brief an DHL

14 05 2009

Hallo liebes DHL-Team,

ihr werdet bestimmt täglich mit einer Vielzahl von Danksagungen und Lobeshymnen begeisterter Kunden über eure verantwortungsvolle und stets fehlerfreie Arbeit überschüttet. So möchte auch ich meinen Teil dazu beitragen und euch von der einzigartigen Arbeitsweise meines Päckchen-Fahrers berichten:

Ihr müsst wissen, dass ich im 5. Stock eines Plattenbaus ohne Aufzug wohne. Da mein Päckchen-Fahrer neben den ganzen Pakten natürlich nur mein Bestes im Sinn hat, treibt er mich regelmäßig zur körperlichen Ertüchtigung an. Wenn er klingelt, bittet er mich immer ihm auf halbem Wege entgegenzukommen. Sport ist schließlich gut für die Gesundheit!

Heute Vormittag hat er sich sogar die Zeit genommen, um an der Gegensprechanlage einen kleinen Plausch mit mir zu führen.

Ich: “Hallo.”
Keine Reaktion.
Ich: “Hallo?!?”
Päckchen-Fahrer:
“Guten Tag! Ich habe ein Päckchen für Sie. Sie können es sich bei Ihrer Nachbarin im ersten Stock abholen.”
Ich:
“Warum sollte ich das?!? Ich bin doch zu Hause. Warten Sie einen Moment, ich komme zu Ihnen runter.”

Wie raffiniert von meinem Päckchen-Fahrer, die Sendung einfach meiner Nachbarin an der Haustür in die Hand zu drücken. Noch mehr körperliche Ertüchtigung für mich! Und vor allem gesparte Zeit für den Päckchen-Fahrer, da er nicht warten musste. Darf ich das nächste Päckchen vielleicht direkt in der Station abholen kommen?!?

Ich weiß, dass ich nur eine unter den vielen tagtäglichen Zuschriften bin, die ihr immer unter großem Zeitaufwand lest und stets mit individuellen Texten beantwortet. Eigentlich bürge ich euch damit jetzt doch nur zusätzliche Arbeit auf, oder? Tut mir sehr leid! Aber ihr müsst wissen: ICH bin euer größter Fan!!!

Macht bitte weiter so mit eurer Arbeit!

Beste Grüße,
euer treuer Fan Isabell



Blogitzeljagd 3.0 beendet

8 05 2009

In einem früheren Artikel hatte ich bereits von der diesjährigen Blogitzeljadg 3.0 berichtet.

Seit einigen Tagen ist die Suche nach den sechs Blogitzel-Schnitzeln beendet. Die Gewinner wurden ermittelt und können auf dem Blogitzeljagd 3.0 Blog eingesehen werden.

Ich habe leider keinen Preis gewonnen. Eine neue Chance ergibt sich bei der Blogitzeljagd 4.0 im nächsten Jahr.




Express-Kassen @ Ikea

7 05 2009

Ikea, der Möbel-Discounter aus Schweden, stellt seinen Kunden seit kurzem in seiner “Do It Yourself”-Philosopie nun auch so genannte Express-Kassen zur Verfügung.

Hierbei handelt es sich um ein neues Kassen-System ohne “aktives” Personal (auf Wünsch steht ein Servicemitarbeiter zur Verfügung), bei dem Kunden ab sofort ihre eingekauften Artikel selbstständig scannen und bezahlen können. Ausgerichtet auf die Zielgruppe der Wenigeinkäufer können Express-Kassen bei einem Einkauf von bis zu maximal 15 Artikeln eingesetzt werden. Unnötige Wartezeiten werden eingespart! Bezahlt wird ausschließlich bargeldlos per Bankkarte (frühere EC-Karte), Ikea-Family Kundenkarte oder einer Gutscheinkarte.

Vor einigen Tagen haben mein Freund und ich bei Ikea in Rostock die neuen Express-Kassen entdeckt und sofort ausprobiert. Natürlich gleich zur Probe aufs Exempel während der Stoßzeit an einem Samstag Nachmittag!  Wir kamen bei unserer DIY*-Kasse sofort an die Reihe. Unsere neu erstandenen Artikel ließen sich auf sehr einfache Art und Weise scannen. Als nächstes nur noch den Gesamtbetrag bestätigen, die gewünschte Möglichkeit zur Bezahlung auswählen und mit Erhalt des Kassenbons ist auch schon alles erledigt.

Zusammenfassend sind die neuen Express-Kassen ein großer Vorteil für Wenigeinkäufer. Wer allerdings weiterhin mit Bargeld bezahlen möchte, muss auf altbewährte Weise auf die normalen Kassen zurückgreifen.

* = do it yourself



Ein ganz “normales” Gespräch während einer Vorlesung… Teil I

7 05 2009

Während eines Semesters findet sie tagtäglich in vielfältiger Art und Weise statt, ist in jeder Universität zu finden, ein jeder Student besucht sie mehr oder weniger regelmäßig: die Vorlesung.

In der Regel läuft eine Vorlesung immer nach dem gleichen Schema F ab:
Der Dozent steht vorne, referiert über das aktuelle Themengebiet und versucht seinen Studenten den Stoff so anschaulich und verständlich wie möglich zu vermitteln. Währenddessen starren einige Studenten aus übermäßigen Interesse zum aktuellen Thema Löcher in die Luft, verspeisen die nächste Zwischenmahlzeit zur Anregung der Gehirnaktivitäten oder führen in angemessener Lautstärke anregende Diskussionen über den Stoff der Vorlesung. ;)

Gestern Vormittag saß ich bereits gegen 07.30 Uhr (eine menschenunwürdige Zeit für eine Vorlesung!) mit einer Vielzahl weiterer Studenten im Audimax meiner Universität. In dieser Situation schnappte ich einen Gesprächsfetzen zwischen zwei befreundeten Kommilitoninnen auf, die an diesem Tag neben mir saßen.

Dozent: “Aktien sind sehr fungibel (= leicht austauschbar).”
Freundin 1: “Fungi. Das sind doch Pilze, oder?”
Freundin 2: ” Ich glaube schon. Aber was hat das mit Aktien zu tun?”

Tja, ein ganz “normales” Gespräch während einer Vorlesung irgendwo in Deutschland… ;)




“vertippt.de” – Schnäppchensuche und so

4 05 2009

Heute möchte ich einen sehr nützlichen und hilfreichen Internetdienst vorstellen, den ich schon vor längerer Zeit beim Surfen im Netz entdeckt habe.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat bestimmt jeder schon einmal etwas vom weltweit größten Internetauktionshaus “eBay” gehört. Während der eine nach dem Motto “3… 2… 1… – meins” ein wahres Schnäppchen ersteigert hat, freut sich ein anderer für alten Trödel noch ein zusätzliches Taschengeld eingenommen zu haben.

eBay Deutschland konnte sich im Laufe der letzten Jahre über ein starkes Wachstum aufgrund einer Vielzahl neuer Nutzerprofile erfreuen. Neue Kategorien entstanden, viele zusätzliche Artikel wurden als Auktionen eingestellt. Bei der hohen Zahl an potentiellen Mitbietern ist die Chance ein richtiges Schnäppchen zu erstehen jedoch schwieriger geworden.

An dieser Stelle greift vertippt.de ein.

Hierbei handelt es sich um einen Webdienst, der dem Benutzer ausschließlich als Suchmaschine der etwas anderen Art für aktuelle eBay-Aktionen dient. Klingt ganz nach einer Eigenschaft, die einen zunächst noch nicht gerade vom Hocker reißt. Die Besonderheit liegt jedoch darin, dass die Suchmaschine ausschließlich Auktionen herausfiltert, die Tippfehler zum gewünschten Artikel enthält!

Flüchtigkeitsfehler, Unwissenheit in der deutschen Rechtschreibung oder ähnlichen Gründe führen dazu, dass viele Artikel fehlerhaft bei eBay eingestellt werden. Auktionen dieser Art werden in der regulären Suchfunktion bei eBay nicht gefunden, können schließlich nur per Zufall von möglichen Bietern entdeckt werden und enden zumeist ohne ein Gebot erhalten zu haben.

Funktionsweise:

Für alle Sparfüchse bietet sich meiner Meinung nach durch den einfach zu handhabenden und vor allem kostenlosen Dienst von vertippt.de die Gelegenheiten wieder einmal ein wahres Schnäppchen zu ergattern.

Da ich selbst mit Hilfe dieses Dienstes noch keine Artikel ersteigert habe, würde ich mich über eure Erfahrungen in den Kommentaren freuen.

Nun wünsche ich allen noch viel Erfolg beim Bieten.