Skurile Tierkot-Wette bei Wetten dass…?

26 10 2009

Wetten dass…?, die bekannte Kultsendung im ZDF, hat seit ihrer ersten Ausstrahlung im Jahr 1981 schon so manche irrwitzige Wette hervor gebracht. Bei einem meiner letzten Streifzüge durch Youtube bin ich jedoch auf eine sehr skurile, wenn nicht sogar abartige Wette gestoßen.

Claudia D. und Maik W., zwei Tierpfleger aus dem Karlsruher Zoo, wetteten gegen Anfang des Jahres, dass sie aus einer Auswahl von 33 “Tierkot-Proben” nur anhand des Kotgeruchts das entsprechende Zootier zuordnen könnten. Die Wette galt als gewonnen, wenn vier von fünf Durchgängen richtig erkannt werden. Seht jedoch selbst…

Wetten dass…? gilt als die erfolgreichste Fernsehshow in ganz Europa. Haben die Wettkandidaten keine besseren Einfälle mehr, sodass sich das ZDF auf ein dermaßen niedrigen Niveau begeben muss? Oder ist es das Publikum von heute, dass solcherlei Ausstrahlung fordert?

Armes deutsches Fernsehen!



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Wer hat den Hut?

21 09 2009

Eine zunächst einfach erscheinende Frage stellt den Beginn in ein wohl recht unbekanntes Gemeinschaftsspiel dar, die sich für „Unwissende“ jedoch nur sehr schwer und mit erheblichen Zweifeln beantworten lässt. Damit nimmt ein lustiges und kniffeliges Spiel seinen Lauf…

Ursprünglich als Kinderspiel für den Zeitvertreib gedacht, verfolgt das Hut-Spiel lediglich eine simple Regel:
Nachdem die Frage „Wer hat den Hut?“ durch den Spielleiter gestellt wurde, müssen die übrigen Mitspieler durch Überlegung herausfinden, nach welcher Vorschrift (diese bleibt immer gleich) der Hut einer der mitspielenden Personen zugeteilt wurde.

Voraussetzung:
Damit das Hut-Spiel funktionieren kann, werden mindestens drei Personen benötigt: der “wissende” Spielleiter und zwei oder beliebig viele weitere Mitspieler, die von der zu erratenden Vorschrift noch keine Kenntnis besitzen.

Wie funktioniert das Spiel?
Der Spielleiter schildert in einer beliebig knappen oder ausführlichen Erzählung, wie der Hut von Spieler zu Spieler weitergegeben wird. Indem der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind, durchwandert der Hut beispielsweise über Tiere, Gegenstände oder Menschen eine kleine Geschichte. Schließlich stellt der Spielleiter die alles entscheidende Frage: Wer hat den Hut?
Nachdem die Hut-Frage ausgesprochen wurde, wird der Hut einem der teilnehmenden Spieler nach einer bestimmten Vorschrift zugeteilt.

Beispiel 1:

Spielleiter:
“Ich habe den Hut. Ich schenke ihn dem Weihnachtsmann. Dieser hat allerdings schon eine Mütze, sodass eines seiner Renntiere den Hut versehentlich frisst. Wer hat den Hut?”

Beispiel 2:

Spielleiter:
“Ich habe den Hut. Diesen lege ich zum Trocknen aufs Fensterbrett. Ein Vogel schnappt sich den Hut und baut sich aus diesem ein Nest. Wer hat den Hut?”

Nun sind die übrigen Mitspieler am Zug. Sie müssen herausfinden, auf welche Art und Weise einem von ihnen der Hut zugeteilt wurde. Diese geheimnisvolle Regel gilt erraten zu werden. Der Spielleiter nennt so lange beliebig viele Beispiele, bis es einem der Spieler gelungen ist die richtige Regel zu erraten. Der erfolgreiche Ratefuchs beendet das Spiel und entscheidet dieses für sich.

Das Hut-Spiel ist meiner Meinung nach ein sehr unterhaltsamer Zeitvertreib mit Familie und Freunden. Während der Bahnfahrt in den Sommerurlaub, beim Warten auf das Essen im Restaurant oder im nicht endeden Stau auf der Autobahn.

Die “geheimnisvolle Regel” werde ich an dieser Stelle nicht verraten. Wer Vorschläge zur Rätsels Lösung hat, kann gerne einen Kommentar zum Artikel hinterlassen. Ich bin auf eure Einfälle schon sehr gespannt.

Nun wünsche ich noch viel Spaß beim Spielen und Raten!



Arme NPD im Schweriner Landtag

25 08 2009

Beim Durchstöbern von Politikvideos auf YouTube bin ich auf diesen unglaublichen Klipp gestoßen.

Stefan Köster, Vorsitzender des NPD-Landesverbandes in Mecklenburg-Vorpommern, beschreibt die unzumutbaren Zustände, die die arme Fraktion in ihrer täglichen Arbeit im Schweriner Landtag über sich ergehen lassen muss. Von einer nicht gezeigten Damentoilette, über ausbleibende Informationen bezüglich einer Gemeinschaftsküche bis hin zu einem dringlichen Antrag, der in der Landtagssitzung einfach abgelehnt wird, nehmen Dinge schließlich ihren Lauf.

Seht jedoch selbst… :D



Die Sage von den Erdinger Turmschiebern

17 08 2009

Zur Abwechslung einmal ein wenig Heimatkunde: durch Zufall bin ich auf eine Sage aus meiner Geburtsstadt Erding in Bayern gestoßen.

Die meisten werden von Erding bestimmt schon einmal gehört haben. Viele verbinden mit der Kleinstadt 35 km nordöstlich von München das bekannte Weißbier aus der Fernsehwerbung. Neben dem berühmten Gerstensaft bietet die Stadt auch Platz für Europas größte Saunalandschaft (Therme Erding) oder ein abwechslungsreiches Rutschparadies (Galaxy).

Eine weitere kleine Besonderheit findet sich in der Erdinger Innenstadt wieder: Kirchturm und Kirchenschiff sind nicht miteinander verbunden. Die folgende Sage erzählt, wie die Erdinger Bevölkerung versuchte die beiden Bauwerke miteinander zu verbinden.

Es wird erzählt, dass den Erdingern trotz ihres Reichtums nach dem Bau der Kirche das Geld ausgegangen sei. Ein pfiffiger Handwerker aus dem benachbarten Moosburg soll dem Erdinger Magistrat das Angebot gemacht haben, gegen hundert Gulden den Stadtturm die paar Meter zur Kirche hinüber zu schieben – was die Erdinger aus Sparsamkeit gleich selber versuchen wollten.

Starke Männer und noch stärkere Ochsen stemmten sich gegen den Turm, konnten freilich nicht erkennen, wie viele Zoll der erste Schub ausgemacht hatte. Ein Fuder Bier brachte ihnen frische Kraft und eine Idee:

Der feine Rock des Bürgermeisters wurde in geringem Abstand als Streckenmarkierung vor den Turm gelegt und erneut schoben die Erdinger von hinten an. Mit einem gewaltigen Ruck wuchteten sie den Trum soweit zur Kirche hinüber, dass der Mantel unter dem Bauwerk verschwunden war. Das jedenfalls berichteten sie stolz sogar dem Herzog, der tags darauf zu Besuch gekommen war.

Als wenig später ein Brief beim Erdinger Magistrat eintrag, in dem stand, dass der Bürgermeister seinen Rock im Mossburger Rathaus abholen könne, wollten die Erdinger ihren Schildbürgerstreich erst recht nicht mehr eingestehen. Seitdem wurde der Erdinger Bürgermeisterrock allen hohen Besuchern Mossburgs vorgezeigt und die Erdinger waren landauf landab die Gelackmeierten. Der pfiffige Handwerksbursche hatte den Mantel dorthin gebracht, nachdem er ihn während des “Turmschiebens” unbemerkt entwendet hatte.



Neue Fahrgastrechte für Bahnkunden

1 08 2009

Seit dem 29. Juli 2009 können sich Bahnkunden über mehr Fahrgastrechte, insbesondere Entschädigungen bei Zugverspätungen, im Personennah- und Fernverkehr freuen.

Entschädigung
Bahnreisende erhalten bei Zugverbindungen von mehr als 60 Minuten Verspätung 25 Prozent des Fahrpreises zurückerstattet. Verspätet sich ein Zug weit mehr als 120 Minuten, erstattet die Bahn sogar 50 Prozent. Auch Besitzer von Zeitkarten gehen nicht leer aus. Entschädigungen erfolgen abhängig von Fern-/ Nahverkehr bzw. Mobility BahnCard 100 und Klasse pauschal je Verspätung ab 60 Minuten. Unter bestimmten Bedingungen werden auch Kosten für Übernachtung oder andere Verkehrsmittel (z.B. Taxi) übernommen.

Voraussetzung
Um als Fahrgast Anspruch auf Erstattung zu erhalten, muss der Grund für die Verspätung beim Bahnunternehmen selbst liegen. Fälle höherer Gewalt, wie Unwetter oder Suizid, sind von der Neuregelung ausgenommen. Des Weiteren werden nur Beträge erstattet, die eine Bagatellgrenze von vier Euro übersteigen.

Geltendmachung
Ansprüche können über das online verfügbare Fahrgastrechte-Formular der Deutschen Bahn geltend gemacht werden. Hierfür sind die notwendigen Angaben über die Art der genutzten Fahrkarte, den geplanten und tatsächlichen Reiseverlauf und die gewünschte Möglichkeit der Erstattung (Gutschein, Überweisung auf das eigene Girokonto oder Barauszahlung am Kundenschalter) vollständig auszufüllen. Das Formular kann in allen DB Reisezentren oder Agenturen abgegeben werden; eine weitere Möglichkeit besteht darin den Antrag direkt an das neu eingerichtete “Service-Center Fahrgastrechte” zu schicken.

Weitere Informationen, Adressen und Unterlagen zu den neuen Fahrgastrechten für Bahnkunden können unter fahrgastrechte.info nachgelesen werden.




Ungewöhnliche Wahlwerbung der Jungen Union Wittmund

15 07 2009

Obwohl ich noch immer in meiner Klausurvorbereitung stecke, möchte ich euch dieses Video nicht vorenthalten!

Die Junge Union aus Wittmund, Ostfriesland, zeigt sich mit ungewöhnlichen Methoden der Wahlwerbung, um laut Aussage der Partei vor allem die jungen Wähler für Politik zu begeistern. Ob ihr das gelingt?!? Schaut einfach selbst…

Fazit:
Ohne Worte.



Ein paar Tage Verschnaufspause…

1 07 2009

… für meinen Blog.

Liebe Leser,

im Laufe der nächsten Tage werde ich nicht dazu kommen auf my times Artikel zu veröffentlichen. Ich befinde mich momentan in meiner Klausurvorbereitung und befasse mich dementsprechend überwiegend mit meinen Studienfächern. Wundert euch also nicht, wenn sich auf dem Blog ein paar Tage nichts bewegt.

Bleibt mir treu. Man liest sich bald wieder.

Isabell




Das Gleiche? Das Selbe? Was denn nun?

26 06 2009

Das Gleiche bzw. das Selbe sind Ausdrücke, die wir in unserem täglichen Sprachgebrauch immer wieder einsetzen. Doch wann wird eigentlich welcher Ausdruck richtig verwendet?

Das Gleiche:
Diese Bezeichnung wird immer dann angewendet, wenn von Gegenständen oder Personen mit ähnlichen Eigenschaften bzw. Aussehen gesprochen wird. Um im englischen Sprachgebrauch das Gleiche zum Ausdruck zu bringen, sagt man “a similar”.

Beispiele:
Lisa und Anna tragen das gleiche Kleid.
Lisa and Anna are wearing a similar dress.

Michael fährt das gleiche Auto wie sein Nachbar.
Michael drives a similar car as his neighbour.

Das Selbe:
Wird von einem expliziten Gegenstand oder einer bestimmten Person gesprochen, so handelt es sich um das Selbe. Vergleichsweise verwendet man im Englischen den Ausdruck “the very same”.

Beispiele:
Udo und Karl leben im selben Haus.
Udo and Karl live in the (very) same house.

Nina und Tim besuchen die selbe Klasse.
Nina and Tim attend the (very) same class.

Zusammenfassender Merksatz:
Die beiden Freunde fahren das gleiche Auto, doch sie lieben die selbe Frau.

Ich hoffe, nun sind alle (Un)klarheiten beseitigt.



GEZ – Geldeintreiber auf niedrigstem Niveau

21 06 2009

Viele von uns hatten schon mehr oder weniger oft mit ihr zu tun. Sie ist so gut wie jedem ein Begriff: die GEZ

In den verschiedensten Fernsehspots wirbt die GEZ mit dem Slogan “Schon GEZahlt?”. Zahlungsunwilligen Bürgern soll damit auf den Zahn gefühlt werden, um sie zur Entrichtung ihrer Rundfunkgebühren zu bekehren.

Ist diese Methode sinnvoll bzw. führt sie zum gewünschten Erfolg? Anscheinend nicht. Immer wieder ist von skurrilen Geschichten zu hören, in denen die Einzugszentrale mit Sitz in Köln versucht ihre Gelder zu erhalten. Kürzlich bin ich hierzu auf das folgende Video gestoßen:

Neuerdings werden also auch schon verstorbene Mitbürger oder Hauskatzen von der GEZ zur Kasse gebeten. Wer wird der nächste sein? Der Wellensittich? Das Zwergkaninchen? Oder doch eher die Ferhsehcouch?

Armes Deutschland!



Päckchen-Probleme: abschließende Zusammenfassung

19 06 2009

Es sind ja schon wieder einige Tage ins Land gegangen, seitdem ich das letzte Mal über meine Päckchen-Probleme mit DHL und DPD berichtet habe. Was hat sich also in der Zwischenzeit getan?

1.) DHL
Dank meiner zweiten Beschwerde hat sich das Verhalten meines Päckchen-Fahrers tatsächlich um einiges gebessert. Ich werde freundlich begrüßt, meine Sendungen werden nun direkt bei mir im 5. Stock abgegeben und nicht mehr willkürlich bei meinen Nachbarn.

2.) DPD
Über DPD bekomme ich nur relativ selten Päckchen zugestellt. Da ich bisher keine weitere Sendung bekommen habe, kann ich auch nicht über neue positive/ negative Ereignisse berichten.

Fazit:
Ich muss zugeben, dass ich doch sehr positiv überrascht war, als sich Verhalten und Service meines DHL Päckchen-Fahrers in so kurzer Zeit verbessert haben. Dennoch finde ich es traurig, dass ich bis einschließlich heute von beiden Paketdienstleistern keinerlei Reaktion – nicht einmal ein Standardschreiben – auf meine Beschwerden hin erhalten habe.