Fünf Dinge und so

26 05 2009

Mir wurde das Stöckchen zwar nicht direkt zugeworfen, aber da mir die Idee sehr gut gefallen hat, versuche ich mich nun auch einmal an der Liste der fünf Mal fünf Dinge.

Fünf Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
1.) Sprachtalent, vor allem dem Englischen endlich mächtig zu werden
2.) Geschirrspülmaschine
3.) Wasserkocher
4.) Kochen können
5.) mehr Freizeit

Fünf Dinge, die ich habe, aber gerne nicht hätte:
1.) Menstruationsbeschwerden
2.) komische Verwandtschaft
3.) anstehende Reparaturen am Auto
4.) regelmäßiger Hausputz
5.) langweilige Vorlesungen

Fünf Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:
1.) einen Hund
2.) GEZ-Gebühren
3.) Pilze jeglicher Art, ob zum Essen oder in Kombination mit Füßen
4.) Einsamkeit
5.) Allergien und sonstige Krankheiten

Fünf Dinge, die ich habe und aus keinem Grund missen möchte:
1.) meinen Freund
2.) meinen Lieblingsfilm “König der Löwen”
3.) den Sandstrand in Warnemünde
4.) meinen täglichen Morgenkaffee
5.) meinen Laptop

Fünf Menschen, die dies noch nicht beantwortet haben, von denen ich mir das aber wünsche:
1.) bigger.cc
2.) AnguloJuan
3.) Tobias
4.) + 5.) eine(r) meiner mir bisher unbekannten Leser

Ich bin gespannt, ob sich noch zwei weitere Leser finden lassen, die diese Liste weiterführen wollen. Es wäre nett, wenn ich dann in den Kommentaren eine kurze Info bekomme. Ich würde mich freuen!

Die Liste habe ich übrigens bei Kerstin gefunden.




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Servicewüste DHL

24 05 2009

Vor einigen Tagen hatte ich bereits in Form eines “Fan-Briefes” an DHL über eine Begegnung der etwas anderen Art mit meinem Päckchen-Fahrer berichtet.
Nicht einmal zehn Tage später passierte mir gestern Mittag folgende Situation, als ich beim Briefkasten ausleeren zufällig meinem Päckchen-Fahrer begegnete:

Päckchen-Fahrer:
“Sind Sie diejenige, die sich ständig über mich beschwert?”
Ich:
“Ständig? Ich habe mich letzte Woche einmal über Sie beschwert und das nicht gerade ohne Grund.”
Päckchen-Fahrer:
“Was kann denn ich dafür, wenn Sie zu faul sind Ihr Päckchen bei Ihrer Nachbarin abzuholen.”
Ich:
“Bitte? Um die Sache einmal richtigzustellen: Sie klingelten bei mir und sagten, ich könne mein Paket bei meiner Nachbarin abholen. Obwohl ich zu Hause war, wird mein Paket irgendwo sonst abgegeben, aber nur nicht bei mir.”
Päckchen-Fahrer:
“Hier haben Sie Ihr Paket. Ich habe keine Zeit.”
Ich:
“Einen Moment noch. Sie sind doch derjenige, der zu faul ist meine Sendungen zu mir in den 5. Stock zu bringen!”
Päckchen-Fahrer:
“Machen Sie doch mal meinen Beruf. Dann sehen Sie schon, wie anstrengend das ist!”
Ich:
“Ich habe mir Ihren Beruf nicht ausgesucht. Zudem ändert es nichts an der Tatsache, dass Sie meine Päckchen bei mir abzugeben haben.”
Päckchen-Fahrer:
“Gut, Sie können Sich Ihre Sendungen zukünftig in Ihrer Postfiliale abholen.”
Päckchen-Fahrer dreht mir den Rücken zu und geht.

Ist das etwa eine Art und Weise, um so mit seinen Kunden umzugehen? Hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

Im Übrigen habe ich bis einschließlich heute von DHL noch immer keine Antwort auf meine Beschwerde erhalten. Es ist schon traurig, dass ich über meinen Päckchen-Fahrer erfahren musste, dass meine Meldung weitergegeben wurde.

Von einem Paketdienstleister in dieser Größenordnung dürfte man einen professionelleren und vor allem kundenfreundlicheren Service erwarten! Abschließend bleibt mir nur noch eines zu sagen: Servicewüste DHL




Alles neu macht der Mai

21 05 2009

Liebe Leser,

my times ist umgezogen und seit heute auf seiner eigenen gleichnamigen Website zu finden. Endlich ein würdiges zu Hause! Und vor allem auch leicht zu merken.

Bitte aktualisiert eure Blogrolls, RSS-Feeds, etc. Danke.




Ein ganz “normales” Gespräch während einer Vorlesung… Teil II

15 05 2009

Vor ein paar Tagen hatte ich bereits über eine lustige Unterhaltung zwischen zwei befreundeten Kommilitoninnen berichtet.

Heute Vormittag wurde ich ein weiteres Mal während einer Übungsveranstaltung Zeuge einer interessanten Unterhaltung.

Dozent: “Die Formel zur Berechnung der Abschreibung innerhalb der ersten Jahreshälfte lautet…”
Kommilitone 1: “Kannst du mir sagen, was man unter “Jahreshälfte” versteht?”
Kommilitone 2: “Januar bis Juni und Juli bis Dezember?!?”
Kommilitone 1: “Warum braucht man das denn für die Berechnung?”

An so manchem Studenten ist wirklich ein Akademiker verloren gegangen. ;)




Brief an DHL

14 05 2009

Hallo liebes DHL-Team,

ihr werdet bestimmt täglich mit einer Vielzahl von Danksagungen und Lobeshymnen begeisterter Kunden über eure verantwortungsvolle und stets fehlerfreie Arbeit überschüttet. So möchte auch ich meinen Teil dazu beitragen und euch von der einzigartigen Arbeitsweise meines Päckchen-Fahrers berichten:

Ihr müsst wissen, dass ich im 5. Stock eines Plattenbaus ohne Aufzug wohne. Da mein Päckchen-Fahrer neben den ganzen Pakten natürlich nur mein Bestes im Sinn hat, treibt er mich regelmäßig zur körperlichen Ertüchtigung an. Wenn er klingelt, bittet er mich immer ihm auf halbem Wege entgegenzukommen. Sport ist schließlich gut für die Gesundheit!

Heute Vormittag hat er sich sogar die Zeit genommen, um an der Gegensprechanlage einen kleinen Plausch mit mir zu führen.

Ich: “Hallo.”
Keine Reaktion.
Ich: “Hallo?!?”
Päckchen-Fahrer:
“Guten Tag! Ich habe ein Päckchen für Sie. Sie können es sich bei Ihrer Nachbarin im ersten Stock abholen.”
Ich:
“Warum sollte ich das?!? Ich bin doch zu Hause. Warten Sie einen Moment, ich komme zu Ihnen runter.”

Wie raffiniert von meinem Päckchen-Fahrer, die Sendung einfach meiner Nachbarin an der Haustür in die Hand zu drücken. Noch mehr körperliche Ertüchtigung für mich! Und vor allem gesparte Zeit für den Päckchen-Fahrer, da er nicht warten musste. Darf ich das nächste Päckchen vielleicht direkt in der Station abholen kommen?!?

Ich weiß, dass ich nur eine unter den vielen tagtäglichen Zuschriften bin, die ihr immer unter großem Zeitaufwand lest und stets mit individuellen Texten beantwortet. Eigentlich bürge ich euch damit jetzt doch nur zusätzliche Arbeit auf, oder? Tut mir sehr leid! Aber ihr müsst wissen: ICH bin euer größter Fan!!!

Macht bitte weiter so mit eurer Arbeit!

Beste Grüße,
euer treuer Fan Isabell



Ein ganz “normales” Gespräch während einer Vorlesung… Teil I

7 05 2009

Während eines Semesters findet sie tagtäglich in vielfältiger Art und Weise statt, ist in jeder Universität zu finden, ein jeder Student besucht sie mehr oder weniger regelmäßig: die Vorlesung.

In der Regel läuft eine Vorlesung immer nach dem gleichen Schema F ab:
Der Dozent steht vorne, referiert über das aktuelle Themengebiet und versucht seinen Studenten den Stoff so anschaulich und verständlich wie möglich zu vermitteln. Währenddessen starren einige Studenten aus übermäßigen Interesse zum aktuellen Thema Löcher in die Luft, verspeisen die nächste Zwischenmahlzeit zur Anregung der Gehirnaktivitäten oder führen in angemessener Lautstärke anregende Diskussionen über den Stoff der Vorlesung. ;)

Gestern Vormittag saß ich bereits gegen 07.30 Uhr (eine menschenunwürdige Zeit für eine Vorlesung!) mit einer Vielzahl weiterer Studenten im Audimax meiner Universität. In dieser Situation schnappte ich einen Gesprächsfetzen zwischen zwei befreundeten Kommilitoninnen auf, die an diesem Tag neben mir saßen.

Dozent: “Aktien sind sehr fungibel (= leicht austauschbar).”
Freundin 1: “Fungi. Das sind doch Pilze, oder?”
Freundin 2: ” Ich glaube schon. Aber was hat das mit Aktien zu tun?”

Tja, ein ganz “normales” Gespräch während einer Vorlesung irgendwo in Deutschland… ;)




Spiel mir das Lied vom deutschen Fernsehen!

25 03 2009

Die deutsche Fernsehkultur des 21. Jahrhunderts versteht es meiner Meinung nach sehr gut, uns zu belästigen:
Während sich geschundene Stars ihren mühseligen Weg durch den Dschungel erkämpfen oder hilflose Väter nach ausgewerteten Vaterschaftstest ihren Unterhaltsverpflichtungen nachkommen müssen, bereiten sich junge Schönheiten auf ihre zukünftigen Karrieren als Topmodel vor.

Sendungen auf diesem Niveau tragen dazu bei, dass sich der Zuschauer von heute entweder dem stumpfsinnigen Fernsehprogramm beugt oder die “Flimmerkiste” verstauben lässt. Zusätzlich werden monatlich stillschweigend Rundfunkgebühren in Millionenhöhe entrichtet für eine Leistung, die der Endverbraucher im heimischen Wohnzimmer nicht erhält.

Geht es nur mir so oder finden vielleicht auch andere das Fernsehen von heute so niveaulos? Was ist aus dem Land der Dichter und Denker geworden?

Abschließend bleibt mir nur noch eines zu sagen:
“Spiel mir das Lied vom deutschen Fernsehen!”



Apple Store München

22 03 2009

Zu meinem derzeitigen Aufenthalt in München durfte natürlich auch ein Abstecher zum neuen Apple Store nicht ausbleiben.

Während meines Besuchs im Store an einem frühen Nachmittag unter der Woche herrschte reges Treiben: Mitarbeiter in orange gekleideten T-Shirts wiesen den Weg zu den gewünschten Produkten, während Angestellte in türkisfarbigen Shirts ausführlich über das weite Spektrum der Apple-Welt philosophierten, Kunden mit Rat und Tat zur Seite standen oder unauffällig die Zahlungsabwicklung (in bar oder per Kreditkarte) durchführten.

Ausgehend vom Erdgeschoss gelangt man über eine Glastreppe, die das Markenzeichen eines jeden Apple Stores darstellt, in das erste Obergeschoss.

Unzählige Apple-Geräte, wie beispielsweise iPod nano oder MacBook Air, stehen den Besuchern inklusive kostenlosem Internet zur freien Verfügung.

Deutschlands erste Shoppingmeile für das beliebte Kernobst wurde noch pünktlich zur Vorweihnachtszeit am 06. Dezember 2008 unter großem Besucherandrang eröffnet. Der neue Store befindet sich direkt im Herzen Münchens in der Rosenstraße 1 am Marienplatz.

Ein weiterer Store wird zukünftig in Hamburg seine Pforten für seine Kunden öffnen.




Freitag, der 13. – Glück oder Unglück?!?

13 03 2009

Immer wieder schleicht er sich in unsere Kalender, haftet sich dort fest und verbreitet Unglück, wo es nur geht. Die Rede kann natürlich nur von einem sein: Freitag, dem 13.!

Heute ist es auch wieder einmal soweit. Freitag, ein ganz gewöhnlicher Wochentag, fällt auf den 13. Tag eines Kalendermonats und zieht uns in seinen mystischen Bann. Viele unter uns erleben den heutigen Tag mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend. Das Fahrrad könnte einen Platten haben, die Klassenarbeit wird viel zu schwer, die Teambesprechung ist zum Scheitern verurteilt, der lange geplante Urlaub wird lieber um eine Woche verschoben.

Warum geschehen eigentlich an einem Freitag, den 13. mehr Unglücke als an jedem anderen Wochentag?!?
Die Antwort ist in der Soziologie zu finden und lässt das Phänomen unseres meist gehassten Jahrestages mit der sog. “self fulfilling prophecy“, der sich selbsterfüllenden Prophezeiung, erklären.

Insgesamt drei Mal müssen wir uns ihm in diesem Jahr beugen. Mit dem heutigen Tag und dem Monat Februar haben wir bereits zwei überstanden. Der nächste Freitag, der 13. erwartet uns erst wieder im November. Bis dahin ist also noch ein wenig Zeit.

Ob nun dieser Tag Glück oder Unglück bringen mag, muss jeder letztendlich für sich selbst entscheiden. Ich für meinen Teil sehe den heutigen Freitag, den 13. als gutes Omen als absichtlich gewählter Starttermin für den ersten Artikel auf meinem neuen Blog.