Nachtcaches – Wie spürt man sie am besten auf?

20 02 2011

Die beliebteste Cacheart

Ich wage zu behaupten, dass der Nachtcache unter uns Dosensuchern wohl die beliebteste Cacheart darstellt. Der in uns schlummernde Urtrieb des „Jägers und Suchers“ verlangt schließlich ab und an auf sein Recht, ausgelebt zu werden. ;)

So begibt sich der gemeine Cacher – gesichtet zumeist in kleinen Gruppen von 3-5 Personen – ins nächtliche Unterholz. Bepackt mit Stirnlampe, GPS-Gerät, einer weiteren möglichst hellen Taschenlampe (sicher ist sicher) und einer ordentlichen Menge Ersatzbatterien, werden unbekannte Terrains erforscht. Es gilt Aufgaben zu lösen, glitzernde Wildschweinaugen Reflektoren ausfindig zu machen und schließlich den heiß ersehnten Schatz zu finden.

Organisation und so

Nachtcaches sind, wenn sie nicht bereits explizit im Cachenamen hervorgehoben werden, nur durch entsprechende Icons

in der Artikelbeschreibung ersichtlich. Diese noch junge Eigenschaft auf geocaching.com lässt sich bei der Bildung von Pocket Queries gezielt einsetzen, in dem eine Liste ausschließlich nur mit Nachtcaches für die gewünschte Region generiert wird. Dazu ist allerdings eine Premium-Mitgliedschaft von Nöten.

Dem großen Rest außerhalb der “Premiumzone” nützt das leider auch nicht viel. Es bleiben nur die „schlechteren“ Alternativen: Auf öffentliche Nachtcache-Bookmarklisten anderer Cacher zurückgreifen oder selbst per manueller Suche tätig zu werden. Bis jetzt!

nachtcaches.de

Durch Zufall bin ich dank Sebastian auf eine sehr interessante Website gestoßen – nachtcaches.de

Sinn und Zweck dieses Projekts liegt darin, ausschließlich Nachtcaches in einer Datenbank zu erfassen und seinen Usern visualisiert aufbereitet auf einer Karte darzustellen. Der Geltungsbereich des Datenmaterials erstreckt sich dabei über Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Die Handhabung ist relativ selbsterklärend: Entweder wird der gewünschte Ort in der oberen linken Ecke eingegeben oder man lässt seinen Standpunkt über den Button “Meine Position ermitteln” orten.

Anschließend werden alle Nachtcaches für die gewünschte Region (hier: Beispiel Rostock) angezeigt.

Um dabei auch die verschiedenen Cachearten Traditional, Multi, Mystery und Co. unterscheiden zu können, werden diese in unterschiedlichen Farben auf der Karte dargestellt.

Die bisher noch recht unbekannte Homepage lebt vom Prinzip „von Geocachern für Geocacher“: Sodass die Karte immer auf dem aktuellen Stand der Ding bleibt, so können per Kontaktformular noch nicht eingetragene Nachtcaches bzw. bereits archivierte Dosen mitgeteilt werden. Die Admins und andere Cacher werden es euch danken!

Viel Spaß beim Ausprobieren und weiterhin fröhliches “Happy Hunting”! :)

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iPhone KFZ Ladekabel

Ruhrpott – Das deutsche Bermudadreieck für Trackables?!?

15 11 2010

Seit etwas über einem Jahr ist mein erster Travelbug “Trabbi goes west” nun schon unterwegs. Seine Mission: Beginnend in Rostock soll der kleine Trabbi auf seinem Weg gen Westen zunächst den Taunus besuchen, bis er schließlich bei Deutschlands größtem Möbelhaus in der Nähe von München sein Ziel erreicht.

Nach einem kurzen Abstecher nach Berlin und einer Irrfahrt nach Polen, steckt mein Travelbug nunmehr seit Anfang des Jahres im Ruhrgebiet fest. Er wird zwar immer wieder von helfenden Cachern mitgenommen und auch zwei erfolgreiche Rettungseinsätze bei tb-rescue sorgten nach längeren Aufenthalten für eine baldige Weiterreise, doch mein Trackable will über die Grenzen des Ruhrpotts einfach nicht hinaus kommen. Mit der Zeit fragt man sich dann doch, ob das Ruhrgebiet das deutsche Bermudadreieck für Travelbugs und Geocoins darstellt. ;)

Frage an meine geocachenden Leser:
Ist es einem eurer Trackables auch schon einmal so ergangen, dass er es aus einer bestimmten Region einfach nicht heraus geschafft hat? Wie lange hat der Aufenthalt gedauert?

Ich für meinen Teil warte ab und hoffe, dass mein kleiner Trabbi bald den Taunus unsicher macht.

Happy Hunting!

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Familiy Therapist in San Francisco, MFT

Geocacher-Gebet

1 10 2010

Von Zeit zu Zeit findet man im Internet so manches kleine Highlight, das man anderen nicht vorenthalten möchte. So auch in diesem Fall, als ich heute Nachmittag auf der Facebook-Seite von myGEOtools auf das folgende “Vater Unser” für Geocacher gestoßen bin:

Cache unser,
der du bist im Wald versteckt:
Geheiligt werden deine Koordinaten,
dein Fund komme,
dein Log geschehe,
mit Stift und Papier auf geocaching.com.

Unseren täglichen Spaziergang gib uns heute,
und vergib uns unsere DNFs,
wie auch wir vergeben vollen Logbüchern.

Wir suchen dich in der Unterführung
und erlösen dich von deiner Einsamkeit,
denn dein ist das Spiel und die Difficulty und das Terrain.

In Ewigkeit,
TFTC.

In diesem Sinne:
Gehet hin im Namen des GPS’, des Logbuchs und des heiligen Caches. ;)

Happy Hunting!

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Akte-Redaktion “berichtet” über Geocaching

14 09 2010

Auf YouTube kann man wirklich so manch seltsamen Clip finden, bei dem über den Verstand des Urhebers der grazilen Schöpfung oder der darin handelnden Akteure nicht selten gezweifelt werden darf. Bei meinem letzten Streifzug durch das Videoportal bin ich jedoch auf einen Beitrag zum Thema Geocaching gestoßen, der mich mehr als schockiert hat.

Das Team des Sat.1 Magazins Akte sandte seinen – selbst bezeichneten – “Spezialreporter” aus, um dem Geocaching einmal näher auf den Grund zu gehen. Und das auf so niedrigem Niveau, wie es selbst das Privatfernsehen meiner Meinung nach nur selten an den Tag legt!

Bereits das Wort Geocaching wird über den gesamten Bericht hinweg (bewusst falsch!?!) als “Kätsching” bezeichnet. Bewaffnet mit Metalldetektor, Schaufel, GPS und einigen Cache-Beschreibungen begibt sich der Reporter zusammen mit seiner Assistentin in mehrere Privatgärten einer Wohnsiedlung. Dort bittet er die Eigentümer um Erlaubnis, in deren Gärten nach Schätzen graben (!) zu dürfen. Und so nimmt die ganze Misere schließlich ihren Lauf…

Fazit:
- Ohne Worte. -

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Mein erster Geocache – Lichtenhägener Findlingsgarten

8 08 2010

Da ich das Geocaching doch schon seit einiger Zeit zu meinen Hobbys zähle, habe ich nun auch meinen ersten eigenen Geocache versteckt. Seit einer Woche kann er nun also gefunden werden, mein Cache “Lichtenhägener Findlingsgarten“.

Wie es der Name bereits vermuten lässt, ist die Dose einem sehr nett angelegten Findlingsgarten in der Ortschaft Lichtenhagen Dorf gewidmet. Dort können auf einer Gesamtfläche von gut 1,5 ha insgesamt 38 Sternbilder des nächtlichen Sternenhimmels entdeckt werden. So finden sich beispielsweise die kleine Wasserschlange, das Fohlen, die Eidechse oder das Chameleon.

Seit dem 01.08.2010 wurde die Dose nun schon 14x gefunden und kam bei den meisten Cachern auch ganz gut an. :)

Als nächstes steht bereits eine kleine Cache-Serie in der näheren Umgebung von Rostock in Planung. Dazu wird jetzt aber noch nichts verraten.

Happy Hunting!

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